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Hermès "reduce"


26.03.2010
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Rene Weber, Analyst von Vontobel Research, bewertet die Aktie von Hermès (ISIN FR0000052292 / WKN 886670) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit dem Rating "reduce".

Der Umsatz sei bereits bekannt gegeben worden, wobei Hermès im Jahr 2009 der einzige EU-Hersteller von Luxusgütern mit organischem Umsatzwachstum (+4,1%) gewesen sei. In den eigenen Geschäften habe das Plus sogar 12% (org.) erreicht und es sei durch den weiteren Ausbau des eigenen Netzwerkes (09: 14 neue Filialen, insgesamt 300 Geschäfte) gestützt worden.

Bei den Produkten seien Lederwaren besonders stark (Umsatz +16%) gewachsen, wobei Asien exklusive Japan mit 29% der wichtigste Treiber gewesen sei. Japan selbst habe um -11% nachgegeben. Das jetzt bekannt gegebene EBIT 09 sei um +3% auf EUR 463 Mio. (Marge 24,3%, -130 Bp) gestiegen und der Reingewinn sei um -1% auf CHF 289 Mio. gefallen. Die Dividende betrage EUR 1,05 (08: EUR 1,00).


Das veröffentlichte EBIT und der Reingewinn hätten leicht unter den Erwartungen (EBIT-Marge -130 Bp, Vontobel Research-Erwartungen -40 Bp) gelegen, aber mit einer Marge von 24,3% und dem Rückgang von nur -130 Bp habe Hermès erneut bewiesen, dass man in der Krise widerstandfähiger sei als andere Mitspieler. Auch im Jahr 2010 werde Hermès zwölf neue Geschäfte eröffnen, sodass die Zahl der Boutiquen auf insgesamt 312 steige. In New York werde es zum ersten Mal ein Geschäft ausschließlich für männliche Kunden geben.

Trotz der etwas niedrigeren Zahlen im Jahr 2009 würden die Analysten ihre Prognose für 2010/11E aufgrund der verbesserten Aussichten für die Luxusgüterindustrie um +3% anheben. Sie würden davon ausgehen, dass Asien exklusive Japan (22% des Umsatzes) erneut der Wachstumstreiber sein werde, während sie Japan, das nach wie vor 21% des Gruppenumsatzes erwirtschafte, negativ gegenüberstünden. In Europa (39% des Umsatzes, davon Frankreich 19%) würden sie nur moderate Zuwächse erwarten. Im Jahr 2009 habe Hermès in den USA bereits positives Wachstum aufweisen können und die Analysten würden für das Jahr, insbesondere in H1, ein stark steigendes Wachstum (Q1 09: -5,3%) prognostizieren.

Die EBIT-Marge sei zwar leicht unter die Erwartungen gefallen, aber mit dem Rückgang um -130 Bp habe das Unternehmen, wie auch beim Umsatz, erheblich besser als die Hersteller von Hard Luxury Goods (Bulgari -850 Bp, Swatch Group -360 Bp, Richemont E -160 Bp) und etwa vergleichbar mit LVMH (-100 Bp) gelegen. Da Hermès in Japan vergleichsweise stark repräsentiert sei und die Analysten diesem Markt zurückhaltend gegenüberstünden, würden sie davon ausgehen, dass die Wachstumsrate des Unternehmens unter der seiner Peers liegen werde und seien der Meinung, dass die Bewertung mit einem P/E 11E von 32 zu hoch sei.

Deshalb erneuern die Analysten von Vontobel Research auch ihr "reduce"-Rating für die Hermès-Aktie. Das Kursziel werde bei EUR 80 gesehen. (Analyse vom 26.03.2010) (26.03.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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