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Rieter "hold" 23.03.2010
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Fabian Haecki, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Rieter (ISIN CH0003671440 / WKN 869929) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit "hold" ein.
Rieter habe für das Geschäftsjahr 2009 von roten Zahlen durchsetzte Ergebnisse vorgelegt. Der Betriebsverlust sei mit CHF 186,6 Mio. etwas besser als die Einschätzungen der Analysten und die Konsenserwartungen ausgefallen. Der Umsatz (-50,2%) und die Auftragseingänge (-45,4%) seien zuvor veröffentlicht worden. Der Nettoverlust nach Minderheitsanteilen sei auf -223,9 Mio. gekommen und habe in etwa der Schätzung der Analysten von CHF -227,9 Mio. entsprochen, während er ein wenig hinter den Konsenserwartungen von CHF -211 Mio. zurückgeblieben sei.
Trotz des negativen FCF von -63,3 Mio. habe Rieter (dank Kapitalaufstockung und Verkauf eigener Aktien) eine solide Bilanz mit einem Nettobarbestand von CHF 10,4 Mio. (Schätzung: 2,5 Mio.) und einer Eigenkapitalquote von 36% (Schätzung 37%) behalten.
Das Unternehmen habe auf bereinigter Basis einen riesigen Verlust ausgewiesen, da alle Umstrukturierungsrückstellungen und Wertberichtigungen bereits 2008 verbucht worden seien. Allerdings hätten beide Sparten (Textile und Automotive) im 2. Halbjahr 2009 eine deutliche operative Verbesserung verzeichnet und ihre Verluste begrenzen können.
In der Textile-Sparte sei der Verlust von CHF 58,2 Mio. im 1. Halbjahr auf CHF 15,4 Mio. im 2. Halbjahr gesunken, da das Volumen stark gestiegen (+69%) und die Gewinnschwelle niedriger gewesen sei. In den ersten Monaten des laufenden Jahres habe das Unternehmen von einer anhaltend positiven Auftragsdynamik profitiert.
Ähnlich sei auch in der Automotive-Sparte der Betriebsverlust von CHF 78 Mio. im 1. Halbjahr auf CHF 27,1 Mio. im 2. Halbjahr zurückgegangen. Zu verdanken gewesen sei dies dem gestiegenen Umsatz (+19%) und mehreren Werkschließungen. In den USA sei der Umstrukturierungsplan praktisch abgeschlossen, während in Europa noch weitere Ereignisse anstünden, die das Ergebnis für das Jahr 2010 positiv beeinflussen dürften.
Rieters drastisches Umstrukturierungsprogramm, das den Abbau von 2.700 Arbeitsplätzen und 1.000 Zeitarbeitsstellen sowie mehrere Werksschließungen umfasst habe, habe im 2. Halbjahr 2009 Früchte zu tragen begonnen und angesichts der fortgesetzten Markterholung sowohl im Textil- als auch im Kfz-Segment seien die Analysten zuversichtlich, dass ihm im Jahr 2010 die Wende im operativen Geschäft gelingen werde. Es werde allerdings weiterhin sehr schwierig sein, in diesem Jahr ein positives Ergebnis zu erzielen. Die Analysten würden ihre Prognosen leicht anheben, aber immer noch glauben, dass der Aktienkurs (KBV von 2,5) bereits einen erfolgreichen Turnaround beinhalte.
Aus diesem Grund bleiben die Analysten von Vontobel Research bei ihrem "hold"-Rating für die Aktie von Rieter und prüfen das Kursziel von CHF 310. (Analyse vom 23.03.2010) (23.03.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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