|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
British Telecom kaufen 17.05.2002
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der British Telecom (WKN 794796) weiterhin auf "kaufen" ein. Das Kursziel sehe man bei 300 Britischen Pence.
British Telecom (BT) habe sein Ganzjahresergebnis für das Geschäftsjahr bis 31. März 2002 vorgelegt, das den Commerzbank-Zahlen entsprochen habe, den Konsens jedoch leicht übertroffen. Die positiven Schlüsselfaktoren des Ergebnisses seien ein geringerer Investitionsaufwand und eine Reduzierung der FRS17-Pensionsdefizit- und Dividendenpolitikprognosen gewesen. Zu den negativen Faktoren zähle die Tatsache, das es bislang keine allgemeine operative Verbesserung bei BT Ignite zu verzeichnen gebe, und obgleich die Ergebnisse solide seien, würden sie bislang keine Beweise dafür liefern, dass Ben Verwaayens neue Strategie zum Tragen komme.
In bezug auf die EBITDA-Zahl habe BT einen Teil der Entlassungskosten vor diesem Posten ausgewiesen, während man bei der Commerzbank diese Kosten nach diesem Posten ausgewiesen habe. Berücksichtigt man dies, so belaufe sich die EBITDA-Prognose auf 5,752 und unterscheide sich somit nicht von der tatsächlichen Zahl. Die Verbesserung der Nettoverschuldung lasse sich sowohl auf das bessere operative Ergebnis als auch auf die Reduzierung des Betriebskapitals zurückführen.
Die Prognose des Managements für den diesjährigen Gesamtkapitalaufwand habe sich auf 3,25 Mrd. Britischen Pfund (gegenüber der früheren Prognose von 3,4 Mrd. Britischen Pfund) betragen. Der tatsächliche Kapitalaufwand von 3,1 Mrd. Britischen Pfund (GBP) habe den Prognosen der Commerzbank entsprochen.
Einer der positiven Faktoren des Ergebnisses sei die Reduzierung des geschätzten Pensionsdefizits gemäß FRS17 gewesen. BT erde die FRS17-Richtlinie erst auf den 2003/04-Abschluß anwenden. Es habe einige Bedenken gegeben, dass die schwache Aktienmarktperformance zu einer nicht angegebenen Lücke in BTs Pensionsfonds geführt habe, und dass das zuletzt ausgewiesene Defizit in Höhe von 1,6 Mrd. GBP am 31. Dezember 2000 keine Gültigkeit mehr habe. Das heutige Ergebnis habe ein Defizit gemäß FRS17 von 1,8 Mrd. GBP ausgewiesen, das nach Berücksichtigung zusätzlicher Zahlungen von BT in Höhe von 600 Mio. GBP effektiv lediglich 0,8 Mrd. GBP schlechter ausgefallen sei als zuvor.
BT werde am 9. September 2002 eine Dividende von 2 Pence ausschütten. Noch bedeutender sei, dass das Unternehmen auf eine Dividendenpolitik von 2,5 bis 2x innerhalb der nächsten drei Jahre zusteuere, gemäß der Commerzbank Prognosen von 6,5, 7,1 und 7,6 Pence für 2002/03, 2003/04 bzw. 2004/5. Diese Dividendenpolitik dürfe es dem Unternehmen ebenfalls ermöglichen, die Schulden (ohne Anlagenverkäufe) abzubauen und eine optimale Kapitalstruktur mit einer Verschuldung von 9 Mrd. bis 10 Mrd. GBP zu erreichen.
Bei der Commerzbank wird der British Telecom-Aktie ein unverändertes "kaufen"-Rating verliehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|