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Swisscom "reduce/Sell" 17.05.2002
Merrill Lynch
Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch raten den Investoren auch weiterhin dazu, die Aktie des schweizerischen Telekommunikationsanbieters Swisscom (WKN 916234) zu reduzieren/verkaufen.
Swisscom habe am 17.05.02 seine Resultate für das erste Fiskalquartal 2002 vorgelegt, die auf einer Linie mit den Konsensschätzungen, jedoch unterhalb der Erwartungen der Analysten gelegen hätten. Dabei habe die Division Mobilfunk eine gute Leistung geboten, während die Bereiche Festnetz und die zum Konzern gehörende deutsche Mobilfunktochter Debitel schwache Zahlen vorgelegt hätten. Swisscom ginge dennoch für das Geschäftsjahr 2002 von einem Wachstum der Konzernumsätze im niedrigen einstelligen Prozentbereich und von einem EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres aus.
Die Experten würden die defensiven Qualitäten des Unternehmens auch weiterhin schätzen. Derzeit werde die Aktie des Telekommunikationsanbieters jedoch zu einem 8,3-fachen des Quotienten aus EV und EBITDA und einem KGV von 19, jeweils auf der Grundlage der Gewinnprognosen für 2003, gehandelt. Die Investmentbanker würden für die kommenden Jahre ein Nullwachstum des EBITDA und ein Wachstum des EPS im unteren einstelligen Prozentbereich erwarten. Für 2002 sei ein Gewinn pro Aktie von 24,62 schweizer Franken zu erwarten. Im Geschäftsjahr 2003 werde das EPS dann voraussichtlich leicht auf 24,49 schweizer Franken sinken.
Die Nettoumsätze des Konzerns seien im ersten Fiskalquartal um 0,6% gegenüber dem Vorjahr auf 3,517 Mrd. schweizer Franken gestiegen. Damit hätten sie um 1,1% unterhalb der Prognose der Analysten gelegen. Das EBITDA sei im Jahresvergleich um 3,2% gesunken und habe somit um 2,3% niedriger gelegen, als dies von den Börsenexperten erwartet worden sei. Die Umsätze im Festnetz hätten sich um 3,8% auf 1,168 Mrd. schweizer Franken gesteigert, während der Umsatz im Bereich Mobilfunk bei 787 Mio. schweizer Franken gelegen habe. Das EBITDA des Festnetzbereiches sei allerdings um 0,7% gefallen und habe damit unterhalb der Erwartungen gelegen. Das EBITDA in der Division Mobilfunk habe bei 492 Mio. schweizer Franken und damit über den Prognosen der Analysten gelegen.
Die Investmentbanker seien der Ansicht, dass die hohen Margen Swisscoms auf dem Gebiet Mobilfunk allmählich unter Druck geraten würden. Bislang sei zwar die Margenerosion nicht so dramatisch verlaufen, wie die Experten sich dies ausgemalt hätten, der Wettbewerb durch die Unternehmen Sunrise und Orange werde allerdings den Erwartungen zur Folge die Erosion der Margen in den kommenden Jahren beschleunigen.
Vor diesem Hintergrund halten die Aktienexperten von Merrill Lynch mittelfristig an ihrer Empfehlung fest, die Aktie der Swisscom zu reduzieren/verkaufen. Langfristig bewerten sie den Anteilschein mit "neutral".
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