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Intercell kaufen


12.03.2010
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Erste Bank, Vladimira Urbankova, stuft die Intercell-Aktie (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.

Zum Ende der Woche hätten die Analysten eine neue Analyse veröffentlicht, die die schleppend angelaufene Markteinführung von IXIARO, dem neuen Impfstoff gegen japanische Enzephalitis, sowie höher als bisher prognostizierte Produktionskosten berücksichtige. In der neuen Prognose für das Jahr 2010 rechne man nun mit einem Bilanzverlust statt eines Gewinns, wie bisher angenommen. Die Gewinnschätzung je Aktie sei deutlich nach unten angepasst worden (von EUR +0,11 auf EUR -0,34).

Intensivierte Bemühungen der Marketing- und Vertriebspartner von Intercell (Novartis und CSL Biotherapies) um ein stärkeres Bewusstsein für die Vorbeugung von Japanischen Enzephalitis durch IXIARO sollten bei diesem Produkt zu höheren Umsätzen führen. Ein bedeutender Anstieg der Verkäufe an das US Militär sei erst ab 2011 zu erwarten. Folglich hätten die Analysten ihre Prognosen für IXIARO-Umsatzerlöse nun auch für die nächsten Jahre reduziert und die erwartete Umsatzspitze auf die Periode sieben Jahre nach Produkteinführung verschoben.


Des Weiteren würden die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau bleiben (was zu schwächeren operativen Margen führe). Als Konsequenz hätten die Analysten ihr 12-Monats-Kursziel von EUR 33,60 auf EUR 27,00 gesenkt. Da Intercell's 2009er Zahlen und besonders der Ausblick (der für 2010 einen mit 2009 vergleichbaren Nettoverlust vorsehe) etwas enttäuschend ausgefallen seien und klar unter den Markterwartungen gelegen hätten, sei die Aktie auf ein Niveau zurückgefallen, das diese langfristig gesehen weiterhin attraktiv mache.

Da die Konsensuserwartungen mehr oder weniger den Ausblick widerspiegeln würden, müsse die Wichtigkeit des Newsflows für die Aktienentwicklung betont werden. Als wichtigste Impulse würden die Analysten Neuigkeiten über die Phase II Studie des immunstimulierenden Impfpflasters gegen pandemische Grippe, die finalen Daten aus der klinischen Phase II Studie des Pseudomonas aeruginosa Impfstoffkandidaten (mit potentiellem opt-in durch Novartis) sowie News aus dem Entwicklungsprogramm des Impfpflasters gegen Reisedurchfall erwarten.

Insgesamt würden die Analysten die langfristige Investmentstory unberührt sehen: Intercell habe eine exzellente F&E Pipeline und das Potenzial für Produkt- und Technologiepartnerschaften sei so groß wie bisher, was durch die Impflasterpartnerschaft mit GlaxoSmithKline Biologicals wieder klar unterstrichen worden sei. Zusätzlich stehe Intercell finanziell nach wie vor auf soliden Beinen, die Cashposition per Ende Dezember 2009 habe EUR 180 Mio. betragen.

Die Analysten der Erste Bank bestätigen daher, trotz Herabstufung des Kursziels, ihre Kaufempfehlung für die Intercell-Aktie. (Analyse vom 12.03.2010) (12.03.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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