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Generali akkumulieren


16.04.2002
Nord LB

Bei Kursschwäche Aktien der Assicuranzioni Generali S.p.A. (WKN 850312) ordern, so lautet die Empfehlung vom Researchteam der Norddeutschen Landesbank.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 habe die Generali-Gruppe auf konsolidierter Basis einen Anstieg der Beitragseinnahmen um 6,3% auf 45.564 Mio. Euro verzeichnet. Die Lebensversicherungssparte habe mit +7,3% stärker als der Sachversicherungsbereich mit +4,6% wachsen können. Im Verlauf des vergangenen Jahres sei es zu einer Zunahme der Prämiensteigerungen gekommen, die sich auch in den ersten beiden Monaten des aktuellen Geschäftsjahres fortgesetzt habe, in denen die Lebensversicherung um 15% und die Sachversicherung mit der Vorjahresrate angestiegen seien. Die Schaden-Kosten-Quote sei von 110,4% auf 108,4% gedrückt worden. Der Jahresüberschuss sei um 23% auf 1,1 Mrd. Euro gefallen. Alleine 103 Mio. Euro habe man in 2001 für die Risikovorsorge des Argentinien-Geschäfts aufbringen müssen. Ohne diese Kosten und die außerordentlichen Gewinne aus dem Verkauf der BSCH-Anteile in 2000 hätte der Gewinn um 4,4% von 1.152 auf 1.203 Mio. Euro zugelegt. Daraus würde sich eine EK-Rendite in Höhe von 14,1% errechnen. Der Vorstand der Generali schlage eine Dividende für das abgelaufene Jahr von 0,28 nach 0,26 Euro im Jahr 2000 vor.

Generali's strategisches Ziel sehe weiterhin Geschäftswachstum bei zunehmender Profitabilität vor. Angesichts der rezessiven Marktentwicklung setze das Versicherungsunternehmen auf Effizienzsteigerungen durch die Konzentrierung der Bereiche Verwaltung, EDV, Schadensregulierung, Vermögensverwaltung und Immobilien in entsprechende Kompetenzzentren. Die Umstrukturierung des Geschäfts im italienischen Heimatmarkt sei fortgesetzt worden. Durch die Schaffung von unabhängigen "Produktfabriken", die von gemeinsamen Servicezentren unterstützt werden, sollen optimale Synergien erzielt werden, die bei kosteneffizienter Produktion auch die Eigenständigkeit individueller Marken und Absatzwege gewährleisten.


Das Lebensversicherungsgeschäft der INA sei zum 30. November in die INA Vita transferiert worden. Zum Stichtag 01. Dezember habe die INA mit der Generali fusioniert und sei in ihr aufgegangen. INA Vita werde nun direkt durch die Muttergesellschaft Generali kontrolliert. Diese Veränderungen seien Teil der organisatorischen Restrukturierung in Italien.

Die Analysten der Norddeutschen Landesbank rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 50 Milliarden Euro sowie einem Jahresüberschuss (JÜ) von 1,4 Milliarden Euro. Nächstes Jahr sollen die Erlöse auf 55 Milliarden Euro steigen und der JÜ bei 1.650 Millionen Euro liegen.

Der Generali-Konzern besitze eine dominante Stellung in Italien und insgesamt eine hervorragende Positionierung in Europa, um vom Wachstum im Lebensversicherungsgeschäft insbesondere in Italien und Deutschland sowie Frankreich und Spanien profitieren zu können. In 2001 sei Generali nur geringfügig von dem schwierigen nordamerikanischen Markt betroffen gewesen, habe aber der Argentinienkrise Tribut zollen müssen. Die schwachen Kapitalmärkte haben sich negativ in der Gewinnrechnung bemerkbar.

Die Analysten der Norddeutschen Landesbank belassen die Generali-Aktien auf akkumulieren.




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