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ImClone Systems "underperform" 17.05.2002
Hornblower Fischer
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien von ImClone Systems (WKN 883074) mit "underperform" ein.
ImClone Systems und eine nicht enden wollende Geschichte. Der Krebs-Spezialist und einstige Highflyer notiere mit dem gestrigen Verlust von über 13% auf dem tiefsten Stand sein Oktober 1999. Neben enttäuschenden, im Endeffekt aber nebensächlichen Quartalszahlen (Umsätze: Minus 34% auf 18,55 Mio. USD; Nettoverlust von Minus 1,2 Mio. USD auf Minus 30 Mio. USD vervierundzwanzigfacht bei durchschnittlichen Erwartungen von Minus 28,6 Mio. USD) habe ImClone erneut mit schlechten Nachrichten hinsichtlich der Zulassung des Krebsmittels Erbitux aufwarten müssen.
Nachdem gestern in der Vorbörse über den Nachrichtenticker gegangen sei, dass die Deutsche Merck KGaA (WKN 659990) entgegen der früheren Ankündigung ihre klinische Testreihen mit Erbitux (Cetuximab) gegen Darmkrebs in Europa nicht zu Gunsten ImClone von 330 auf 500 Patienten ausweiten werde und ImClone somit für einen erneuten Zulassungsantrag bei der FDA nicht mit den ausstehenden Daten unterstützen könne, sei dies nachbörslich von den beteiligten Parteien insofern dementiert worden, dass man zwar die Patientenzahl in der Klinik nicht auf die gewünschten 500 ausweiten werde, aber ImClone voll mit den Daten von 330 Patienten unterstützen werde - Merck hatte die Testreihen bereits auf Anfrage von ImClone von ursprünglich 225 auf 330 angehoben. Ob diese Daten aber ausreichen werden, um die FDA zufrieden zu stellen, bleibe abzuwarten und sei aus Sicht des Hornblower Fischer Researchteams eher zweifelhaft.
Da bei der Zulassung von Erbitux immer noch mehr Fragen auftauchen, als Antworten geliefert werden, bestätigen die Analysten von Hornblower Fischer ihr "underperform"-Rating für ImClone Systems.
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