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Ahold kaufen


04.03.2010
National-Bank AG

Essen (aktiencheck.de AG) - Andrea Großmann, Analystin der National-Bank AG, bewertet die Aktie von Ahold (ISIN NL0000331817 / WKN 851287) weiterhin mit dem Rating "kaufen".

Nachdem der niederländische Lebensmittelhändler bereits Mitte Januar etwas besser als erwartete Umsatzdaten für das Schlussquartal vorgelegt habe, hätten die endgültigen Ergebnisse in diesem Punkt keine Überraschungen geborgen. So sei der Umsatz ggü. dem Vorjahresquartal um 3,4% (währungsbereinigt 11,0%) auf 6,8 Mrd. EUR geklettert, wobei sich neben den konzernseitig konstatierten Marktanteilsgewinnen die Einbeziehung einer zusätzlichen Woche positiv ausgewirkt habe. Bereinigt um diese hätten die währungsbereinigten Erlöse um 2,1% zugelegt.

Das nunmehr veröffentlichte operative Ergebnis habe infolge des deflationären Preisumfelds, höherer Ausgaben für Promotions-Aktionen sowie der Kaufzurückhaltung der Konsumenten erwartungsgemäß um 7,6% auf 341 Mio. EUR nachgegeben. Unter dem Strich habe Ahold aufgrund höherer Finanzierungskosten, die von der niedrigeren Steuerbelastung nur teilweise kompensiert worden seien, einen Gewinnrückgang auf 267 Mio. EUR verbuchen müssen. Das Minus sei mit 8,2% indes geringer als vom Gros der Marktbeobachter befürchtet ausgefallen.

Die viel beachtete vglb. EBIT-Marge im Handelsgeschäft habe sich mit 5,4% oberhalb der erneut bestätigten Zielgröße von 5% und der Konsensschätzungen von 5,2% bewegt. Die Schmälerung um 70 Basispunkte ggü. dem Vorjahreszeitraum sei zum einen auf die hohe Vergleichsbasis und zum anderen auf den gestiegenen Wettbewerbsdruck zum Ende des Jahres zurückzuführen. Hervorzuheben sei die solide Cashflow-Entwicklung.


Die deutlicher als erwartete Anhebung der Dividende auf 0,23 EUR sowie das überraschend angekündigte Aktienrückkaufprogramm von 500 Mio. EUR würden die Zuversicht des Konzerns in die zukünftige Ergebnis- und Cashflowentwicklung sowie die solide Bilanzsituation unterstreichen.

Auf Basis der aktuellen Konsensschätzungen für 2010 und 2011 würden die Analysten im Vergleich zu den wichtigsten Wettbewerbern sowohl im Hinblick auf KGV, Kurs/Buchwert- und EV/EBITDA-Verhältnis eine moderate Bewertung erkennen, während sich das Kurs/Cashflow-Verhältnis und die EV/Umsatz-Multiplikatoren im Einklang mit der Peergroup-Bewertung bewegen würden.

Vor dem Hintergrund der bereits frühzeitig initiierten Restrukturierungen in den USA sowie der stärkeren Fokussierung auf (höhermargige) Eigenmarken dürfte Ahold besser als das Gros der Wettbewerber gerüstet sein, das schwierige Marktumfeld zu meistern. Dies werde von der soliden bereinigten EBIT-Marge im Kerngeschäft sowie der branchenüberdurchschnittlichen operativen Rentabilität unterstrichen. Dank der als sehr solide einzustufenden finanziellen Situation verfüge der Konzern über die notwendige Flexibilität, auf Veränderungen der Marktgegebenheiten rasch zu reagieren und "taktische Manöver" der Konkurrenten umgehend zu "parieren".

Die Niederländer hätten mit den insgesamt soliden Q4-Ergebnissen erneut unter Beweis gestellt, dass sie ungeachtet des schwierigen Marktumfelds in der Lage seien, die Balance zwischen Wachstum und Profitabilität zu wahren. Dank des üppigen Liquiditätspolsters sei der Konzern gut für Übernahmen zur Ankurbelung des Wachstums und Stärkung der Position gerüstet. Positiv würden die Analysten zudem die geringe Abhängigkeit vom konjunktursensiblen Non-Food-Geschäft sowie die erneut unter Beweis gestellte Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells werten.

Angesichts der moderaten Bewertung sowohl ggü. historischen als auch Peergroup-Relationen stufen die Analysten der National-Bank AG die Aktie von Ahold bei leicht erhöhtem Kursziel von 11,00 EUR unverändert mit "kaufen" ein. (Analyse vom 04.03.2010) (04.03.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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