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OMV kaufen 26.02.2010
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Thomas Unger, Analyst der Erste Bank, bewertet die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) unverändert mit dem Rating "kaufen".
OMV habe am Donnerstag das Ergebnis des vierten Quartals und somit den Abschluss des Gesamtjahres 2009 veröffentlicht. Die Quartalszahlen seien hinter den Analystenschätzungen und den Markterwartungen zurückgeblieben, was auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld hindeute. Die Umsätze seien um 17% gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr gefallen, während das CCS EBIT (EBIT bereinigt um ölpreisbedingte Lagereffekte) vor Sondereffekten um 47% geringer ausgefallen sei (EUR 413 Mio.). Dies sei zum Großteil auf das Ergebnis des Raffineriebereichs zurückzuführen (das CCS EBIT sei dort von EUR +357 Mio. in 4Q/2008 auf EUR -126 Mio. im abgelaufenen Quartal gefallen), wo man mit extrem niedrigen Raffineriemargen zu kämpfen gehabt habe.
Demgegenüber stehe das Segment Exploration und Produktion (E&P), wo das EBIT aufgrund des höheren Ölpreises von EUR 274 Mio. im Vorjahr auf EUR 512 Mio. im vierten Quartal 2009 angestiegen sei.
Der Periodenüberschuss nach Minderheiten und vor Sondereffekten habe sich auf EUR 117 Mio. in Q4 belaufen, gegenüber EUR 302 Mio. in derselben Periode 2008. Für das Gesamtjahr 2009 habe sich der Periodenüberschuss auf EUR 596 Mio. belaufen, was ein Absinken des Ergebnisses von 69% gegenüber 2008 bedeute. Der Nettogewinn pro Aktie betrage somit EUR 1,91, verglichen mit EUR 4,6 im Jahr 2008.
Das Management schlage eine Dividende von EUR 1,00 vor, womit die Auszahlung gegenüber dem Vorjahr gleich bleiben würde. Das Produktionsziel von ehemals 350.000 boe/d Ende 2010 sei auf einen Durchschnittswert von 325.000 boe/d 2010 herabgesetzt worden (2009 sei der Durchschnittswert bei 317.000 boe/d gewesen). Das sei zwar eine klare Senkung des Ziels, jedoch sei sie wenig überraschend, da das Management in der Vergangenheit mehrmals eingeräumt habe, dass das alte Ziel möglicherweise zu ehrgeizig sein würde.
Der Ausblick für das Raffineriesegment bleibe düster, eine rasche Erholung der Raffineriemargen werde nicht erwartet. Man werde die Schätzungen überarbeiten, was eine Senkung des Kursziels zur Folge haben könnte.
Trotz des Verkaufsdrucks, der seit der Veröffentlichung der Quartalszahlen auf der OMV-Aktie lastet, bleiben die Analysten der Erste Bank bei ihr "kaufen"-Empfehlung. Man sehe nur geringes Abwärtspotenzial, da das Unternehmen - trotz schwachen Raffineriebereichs - bei den derzeit hohen Ölpreisen, sehr profitabel sein sollte. Das Kursziel liege bei EUR 39. (Analyse vom 26.02.2010) (26.02.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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