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Cephalon kaufenswert 15.05.2002
Biotech-Report Online
Die Wertpapierexperten von "Biotech-Report Online" halten die Aktien von Cephalon (WKN 881752) für kaufenswert.
Dem Medikament Provigil verdanke Cephalon seinen Erfolg. Zunächst gegen Tagesmüdigkeit in Zusammenhang mit Narkolepsie, einer Erkrankung die mit unkontrollierbaren Schlafattacken während des Tages einhergehe, entwickelt, wolle Cephalon nun den Anwendungsbereich von Provigil auf weitere vielversprechende Indikationen erweitern. Ob das Medikament in Zukunft auch bei Parkinson und Schlafapnoe, wie sie z.B. häufig bei Schnarchern zu beobachten sei, zur Anwendung gelange, müsse die US-Gesundheitsbehörde allerdings erst noch entscheiden. Bislang sei noch kein grünes Licht gegeben worden.
Könne Provigil aber tatsächlich in die Milliardenmärkte von Parkinson und dem nächtlichen Schnarchen vordringen, dürfte Cephalons Wachstumskurs fortgesetzt werden. Die Zahlen für das vergangene erste Quartal würden jedenfalls eine eindeutige Sprache sprechen. Vor Sonderposten habe die Gesellschaft 95,8 Mio. US-Dollar oder 25 Cents je Anteilsschein verdient. Die Prognosen hätten damit um 10 Cents übertroffen werden können. Nicht ganz unschuldig sei, mit einem Umsatzwachstum von 64% auf 44,2 Mio. US-Dollar im ersten Quartal, das Wundermittel Provigil gewesen.
Neben Provigil habe Cephalon, mit dem Schmerzmittel Actiq einen weiteren Sieger im Rennen, dessen Umsatz sich im abgelaufenen Quartal mit 19,3 Mio. US-Dollar verdreifacht habe. Mit einer Umsatzverbesserung von 41% auf 7,2 Mio. US-Dollar habe das jüngste Kind des Unternehmens, Gabitril gegen Epilepsie, im abgelaufenen Quartal aufwarten können. Demnach habe sich das Umsatzplus im Kerngeschäft Arzneimitteln auf 135% belaufen, was ungefähr 95,8 Mio. US-Dollar ausmache.
Trotz dieser ausgezeichneten Entwicklung habe Cephalon auch das katastrophale Marktumfeld in der Biotechbranche zu schaffen gemacht, der Wert der Gesellschaft sei seit Anfang 2002 etwa um 27% zurückgegangen. Dies könnte sich mit einer Verbesserung der allgemeinen Lage aber schon bald wieder ändern, zumal die fundamentalen Daten mehr als gut seien. Außerdem machten Spekulationen die Runde, Cephalon könnte ein Übernahme planen. Dafür spreche auch, dass das Unternehmen seit geraumer Zeit Bargeld ansammele, inzwischen lägen bereits um die 600 Mio. US-Dollar im Tresor. Eingeweihte würden die Übernahme eines Biotechunternehmens im Bereich der Krebsforschung vermuten. Sollte sich diese Spekulation tatsächlich bewahrheiten, wäre bei Cephalon noch mit weiterem Wachstum zu rechnen, was mit Sicherheit auch seinem Aktienkurs und damit seinen Anlegern zu gute kommen dürfte.
Daher halten die Analysten von "Biotech-Report Online" die Aktie von Cephalon für ein interessantes Investment.
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