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BRAIN FORCE halten


17.02.2010
SES Research/ Warburg Gruppe

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Felix Ellmann, stuft die BRAIN FORCE-Aktie (ISIN AT0000820659 / WKN 919331) von "kaufen" auf "halten" zurück.

Am 16.02.10 habe die BRAIN FORCE HOLDING die Zahlen für das erste Quartal 2009/10 bekannt gegeben (entspreche dem vierten Kalenderquartal 2009). Dieses sei operativ schwach ausgefallen und habe unterhalb der Erwartungen gelegen. Anzumerken sei, dass durch den Verkauf des Professional Services-Geschäftes in Österreich EUR 3,80 Mio. in Cash generiert und ein einmaliger Buchgewinn von EUR 2,4 Mio. erzielt worden sei. Der Verkauf des österreichischen "Body-Leasing"-Geschaftes sei sehr attraktiv gewesen, da die Gesellschaft ein EBIT von lediglich EUR 0,2 Mio. erwirtschaftet habe. Dieser Verkauf ermögliche weiteres, strategisch, orientiertes, anorganisches Wachstum.

Ebenfalls sehr positiv zu werten sei der Abschluss eines Beteiligungsvertrages im Berichtsquartal mit dem 3TS Cisco Growth Fund, der sukzessive die Mehrheit an der Brain Force Tochter SolveDirect übernehmen und im Gegenzug deren aussichtsreiche USExpansion finanzieren werde. Es erscheine aus heutiger Sicht gut möglich, dass es so gelinge, die Beteiligung an der SolveDirect (EBITDA mehr als 1 Mio., 41 MA) deutlich aufzuwerten.


Durch das Investment des 3TS Cisco Growth Funds sowie die strategische und operative Unterstützung des 3TS-Netzwerkes in den USA plane SolveDirect innerhalb der nächsten Jahre im US-Markt eine relevante Position aufzubauen und die Umsätze der Gesellschaft vom derzeitigen Niveau mehr als zu verdreifachen. Hieraus könne sich mittelfristig ein deutliches Bewertungspotenzial der BRAIN FORCE ergeben.

Kurzfristig entscheidend sei jedoch das Verfehlen der Erwartungen, was auf ein weiterhin relativ schwaches Marktumfeld und spezifische Entwicklungen bei BRAIN FORCE zurückzuführen sei. In nahezu allen Regionen sei das Geschäft nicht zufriedenstellend verlaufen und generell schwache Lizenzerlöse hätten die Ertragslage belastet. Da Unternehmen derzeit Projekte zunächst mit eigenen Mitarbeitern besetzen würden, bevor sie auf Dienstleister wie BRAIN FORCE zurückgreifen und generell extrem zurückhaltend in Lizenzen/Projekte investieren würden, müsse die Struktur weiter optimiert werden.

Dies mache eine erneute Restrukturierung notwendig, die sofort begonnen worden sei und das Ergebnis im laufenden Jahr voraussichtlich um weitere EUR 1,4 Mio. belasten werde. Für das Gesamtjahr 2009/10 sei aufgrund des oben genannten Buchgewinnes dennoch ein positives EBIT realistisch. Für das kommende Quartal sei jedoch zunächst mit einem deutlichen Verlust zu rechnen.

Die BRAIN FORCE-Aktie wird nun wieder mit "halten" eingestuft, so die Analysten von SES Research. Die Reduktion der Schätzungen, hier insbesondere die Berücksichtigung des schwachen Marktumfeldes und die erneute Restrukturierung, führe zu einer Senkung des Kurszieles von EUR 1,50 auf EUR 1,25. (Analyse vom 17.02.2010) (17.02.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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