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Banco Santander kaufen 09.02.2010
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Jörn Lange und Aaron Alber, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie der Banco Santander (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein.
Die Bank sei gut aufgestellt und diversifiziert: Der Gewinnbeitrag Spaniens liege nur noch bei 26%, der Lateinamerikas bei 36% und Großbritanniens bei 16%. Die sehr effiziente IT-Plattform ermögliche deutliche Kostenersparnisse bei Akquisitionen. So habe die Effizienz (Kosten in % vom Ertrag) bei Abbey National von rund 70% bei Übernahme auf zuletzt rund 40% verbessert werden können. Bei der US-Tochter sei bereits im ersten Jahr der Turnaround geschafft und es deute sich eine zu Abbey National vergleichbare Erfolgsstory an (Effizienz seit Q1 um 20%-Punkte auf 54% verbessert).
Die Kapitalausstattung sei solide (Kernkapitalquote 8,6% nach 7,5% Ende 2008). Der Einfluss der Familie Botin sei trotz geringer Kapitalbeteiligung weiterhin sehr hoch. Der absehbare Generationenwechsel (Präsident/Chairman Emilio Botin sei inzwischen 75 Jahre alt) könne vorübergehende Verunsicherung auslösen.
Banco Santander sei bisher sehr gut durch die Finanzkrise gekommen. Das Management habe sich bei der Expansion der vergangenen Jahre auf das eigentliche Bankgeschäft konzentriert und um die "giftigen" Finanzprodukte einen großen Bogen gemacht. Aufgrund des hohen Wachstumspotenzials in Lateinamerika und der diversen genutzten Übernahmegelegenheiten sei die Bank inzwischen auch ohne große Risiken zu einer führenden Bank weltweit geworden. Selbst die kriselnden Immobilienmärkte und stark steigenden Kreditausfälle könnten der Bank nicht viel anhaben, da die spanische Notenbank bereits in den guten Jahren eine hohe Reservenbildung gefordert habe.
Da die Analysten der Raiffeisen Centrobank mit einer Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte rechnen, bestätigen sie ihre Einschätzung für die Banco Santander-Aktie mit "kaufen". (Analyse vom 09.02.2010) (09.02.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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