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AGRANA halten 08.02.2010
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Natalia Frey, Analystin der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von AGRANA (ISIN AT0000603709 / WKN 779535) weiterhin mit dem Rating "halten" ein.
Trotz leicht gesunkener Umsatzzahlen habe AGRANA ein sehr starkes EBIT für 3Q 2009/10 berichtet. Obwohl die Preise des Stärkesegments gesunken seien, habe eine Steigerung der EBIT-Marge um 100 BP erreicht werden können. Auch die Margen des Fruchtsegments hätten sich etwas schneller als erwartet erholt und den langfristigen Zielkorridor erreicht. Kürzlich habe AGRANA von einem neuen Joint-Venture mit der ägyptischen Nile Fruits berichtet, welches einen besseren Zugang zum nordafrikanischen Markt bringen sollte.
Aufgrund beständigen Drucks auf die Margen des Stärkesegments und stark steigender Zuckerpreise, welche die Profitabilität im Raffineriebereich gefährden würden, erwarte man schwächere Zahlen für 4Q 2009/10. Gleichwohl sollte das EBIT für das Gesamtjahr klar über der Marke von EUR 85 Mio. liegen.
Das Unternehmen verfüge über ein diversifiziertes Geschäftsmodell und eine starke Marktposition im Fruchtzubereitung und Fruchtsaftkonzentrat Segment. Nach den Änderungen der Zuckermarktordnung seien die EU-Zuckerpreise stabiler als befürchtet. Der Rückgang der Commodity-Preise führe zu Kostenentlastungen bei der Bioethanolherstellung.
Die konjunkturbedingten Substitutionseffekte im Fruchtzubereitungssegment würden den Umsatz und die Marge belasten. Die industrielle Stärke sei ebenfalls konjunktursensitiv. Die Volatilität der osteuropäischen Währungen führe zu starken Ergebnisschwankungen. Das Unternehmen sei von den Großaktionären abhängig.
Aufgrund eines höheren Diversifikationslevels im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche und ungebrochen positiven Nachrichten setzen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihr Kursziel entsprechend ihres DCF-Modells bei EUR 71 und wiederholen ihre "halten"-Empfehlung für die AGRANA-Aktie. (Analyse vom 08.02.2010) (08.02.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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