|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Vienna Insurance Group kaufen 29.01.2010
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie der Vienna Insurance Group (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) weiterhin zu kaufen.
Die Vienna Insurance Group habe in dieser Woche die vorläufigen unkonsolidierten Prämien für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 präsentiert, die sich auf EUR 8,22 Mrd. belaufen hätten und damit marginal (+1,2%) über denen des Vorjahres gelegen hätten. Im Bereich Nicht-Leben seien Prämien von EUR 4,75 Mrd. erwirtschaftet worden, was ein Minus von 0,7% gegenüber den Vorjahreszahlen bedeut habe. Auf der anderen Seite seien die Prämieneinnahmen der Lebensversicherungsbereichs um 3,9% auf EUR 3,48 Mrd. gestiegen.
Länderweise hätten die Tschechische Republik (+15,6% auf lokaler Währungsbasis) und Rumänien (+15,5%) überzeugen können, die allerdings auch von der Erstkonsolidierung der ehemaligen Erste Group Versicherungen profitiert hätten. Polen hingegen habe einen Prämienrückgang von 10,7% verzeichnet. In Österreich hätten sich die Prämien um 3,1% auf 3,86 Mrd. erhöht.
Der Vorsteuergewinn habe sich auf rund EUR 440 Mio. belaufen, was ein Rückgang von ca. EUR 100 Mio. gegenüber 2008 bedeutet habe. Die Abweichung zur Schätzung der Analysten (EUR 456 Mio.) habe mit der Firmenwertabschreibung in der Ukraine (EUR 20 Mio.) erklärt werden können, die sie nicht in ihrem Modell berücksichtigt hätten.
Etwas verhalten sei der Ausblick für 2010 ausgefallen. Man rechne mit einem sehr schwierigen Jahr, insbesondere in Österreich und speziell im Bereich Leben. Trotzdem gehe man davon aus, dass das Prämienwachstum im einstelligen Prozentbereich liege, und dass der Vorsteuergewinn um mindestens 10% gesteigert werden könne. Genaueres konnte und/oder wollte man nicht sagen, so die Analysten der Erste Bank.
Aus Sicht der Analysten sei diese Art von Guidance etwas unbefriedigend, speziell wenn man damit rechne, dass die Höhe der zahlreichen im Jahr 2009 vorgenommen Abschreibungen (auf Firmenwerte und Finanzanlagen) in diesem Jahr zurückgehen sollte, und dass weitere geplanten Sparmaßnahmen (im Ausmaß von EUR 40 Mio.) bereits greifen sollten. Zudem müsse auch berücksichtigt werden, dass das Jahr 2009 ein relativ hartes gewesen sei, was Naturkatastrophen anbelangt habe (Hagelschäden, etc.). Nach diesem Ausblick würden sich die Analysten gezwungen sehen, ihre Schätzungen (speziell für das aktuelle Geschäftsjahr) zurückzunehmen, was sich auch auf ihr Kursziel niederschlagen werde.
An ihrer Kaufempfehlung werden die Analysten der Erste Bank festhalten, langfristig gesehen ist die Vienna Insurance Group auf dem aktuellen Kursniveau eine höchst attraktive Aktie. (Analyse vom 29.01.2010) (29.01.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|