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UniCredit verkaufen 11.01.2010
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von UniCredit (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) weiterhin mit "verkaufen" ein.
UniCredit habe ihren Hauptsitz in Mailand und sei im Jahr 1998 durch die Fusion der Credito Italiano Group mit der Unicredito entstanden. 1999 seien zusätzlich zwei weitere Banken in Italien zugekauft worden. In Italien sei UniCredit gemessen an der Bilanzsumme die Nr. 2. Um den Fokus auf Gesamteuropa (Division "New Europe") auszurichten, seien weitere Zusammenschlüsse mit Banken, speziell in Osteuropa erfolgt.
Um auch in den USA Marktanteile zu erringen, sei Pioneer Global Asset Management erworben worden. Zur Stärkung des Heimatmarktes Italien habe UniCredit 2003 das italienische Vertriebsnetz der holländischen ING Group übernommen. In 2005 sei die HypoVereinsbank erworben worden. Neben der Präsenz in Deutschland sei damit die Position in Österreich und Osteuropa deutlich verstärkt worden.
Die zweite große Kapitalerhöhung innerhalb eines Jahres erscheine angesichts der großen Herausforderungen, vor der der Konzern in Osteuropa stehe, dringend nötig. Die nur sehr zögerliche Konjunkturentwicklung in UniCredits Kernmärkten mache hohe Verluste im mehr als 600 Mrd. EUR umfassenden Kreditbuch wahrscheinlicher. Diese dürften sich 2010 immer stärker im Zahlenwerk zeigen. Sinkende Margen im bisher hochprofitablen italienischen Heimatmarkt würden für die Analysten einen weiteren Aspekt darstellen, der zur Vorsicht mahne.
Die Aktie von UniCredit bleibt nach Meinung der Analysten der Hamburger Sparkasse ein klarer Verkauf. (Analyse vom 11.01.2010) (11.01.2010/ac/a/a)
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