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Verbund übergewichten 02.05.2002
Raiffeisen Centrobank
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bleiben auf Grund der Bekanntgabe einer großen österreichischen Stromlösung bei ihrer Empfehlung, Aktien des österreichischen Stromlieferanten Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG (WKN 877738), kurz: Verbund, überzugewichten.
Die Österreichische Stromlösung zwischen dem Verbund und der EnergieAllianz-Gruppe (EVN, Wienenergie, BEWAG, Energie AG und Linz AG) sei am 29. April bekannt gegeben worden. Das Herzstück der Österreichischen Stromlösung sei eine gemeinsame Handelsgesellschaft. Verbund werde an dieser Gesellschaft eine Beteiligung von 66 % halten. Die Handelsgesellschaft werde innerhalb der Partnerschaft exklusiv die gesamte Energiemenge der Kraftwerke übernehmen und alle Vertriebsorganisationen beliefern. Durch diese Gesellschaft werde auch eine zentrale Optimierung der Produktionseinheiten erfolgen. Zusätzlich werde dieser Joint Venture für Fremdstromhandel zuständig sein.
Die Handelsgesellschaft bezahle für alle Stromprodukte Marktpreise, die über die internationalen Strombörsen festgestellt würden. Die Partner gründeten zusätzlich auch eine gemeinsame Großkundenvertriebsgesellschaft, die das Marktsegment der Großkunden ab einem Strombedarf von 4 GWh pro Jahr betreuen solle. An dieser Vertriebsgesellschaft werde die EnergieAllianz eine Mehrheit halten. Das geschätzte Synergiepotenzial aus dieser engen Zusammenarbeit betrage etwa EUR 80 Mio. pro Jahr. Verbund sei weiterhin bereit, mit der deutschen E.ON zusammenzuarbeiten, aber ohne Bündelung der Wasserkraftwerke. Die Verträge zwischen dem Verbund und der EnergieAllianz sollen bis zum 2. Juli 2002 ausgearbeitet werden.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank halten die Österreichische Stromlösung für beide Parteien vorteilhaft und bestätigen daher ihre Empfehlung "übergewichten" für Aktien des österreichischen Stromverbundes.
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