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Suez untergewichten


06.05.2002
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Suez-Aktie (WKN 852491) mit "untergewichten".

Der französische Konzern kämpfe mit RWE und Vivendi Environnement um die Vorherrschaft im internationalen Wassergeschäft. Derzeit versorgten die Franzosen weltweit über 115 Mio. Menschen. Mit der Aufstockung der Beteiligung an United Water Resources sowie der Übernahme von Calgon und Nalco sei Suez auch im US-Wassergeschäft in die Offensive gegangen.

Daneben betrieben die Franzosen die Aktivitäten Energie (Tractebel), Entsorgung (Sita) sowie Kommunikation. Der Ausbau der Kommunikationssparte sei durch den Rückzug aus Frankreichs Ausschreibung für die UMTS-Lizenzen gestoppt worden. Angesichts des geringen Engagements in diesem Segment sei mittelfristig ein Verkauf dieser Sparte zu erwarten.

Die kürzlich vermeldeten Umsatzzahlen (11,4 Mrd. Euro, +10% gegenüber dem Vorjahr) für das erste Quartal 2002 hätten überwiegend im Rahmen der Erwartungen gelegen. Während die Erlöse im Energiebereich (+15 % gegenüber dem Vorjahr) vor allem aufgrund der Forcierung der Stromhandelsaktivitäten ausgeweitet worden seien, hätten die Geschäftsfelder Wasser und Entsorgung vor dem Hintergrund der weltweit schwachen Wirtschaftslage kaum zugelegt (jeweils +0,1% gegenüber dem Vorjahr).


Gleichzeitig habe das Unternehmen mit der Vermeldung eines Großauftrags in Puerto Rico (Umsatzvolumen 4 Mrd. US-Dollar über 10 Jahre) erneut seine führende Stellung im internationalen Wassergeschäft unter Beweis stellen können.

Trotz zuletzt positiver Meldungen von der Auftragsfront dürfte sich die Ertragslage der Franzosen in den kommenden Monaten weiterhin unbefriedigend entwickeln. So sollte insbesondere die belgische Stromtochter Electrabel (Anteil: rund 40%) auf dem heimischen Markt angesichts der fortschreitenden Liberalisierung Margendruck verspüren. Auch das Segment Entsorgung werde kurzfristig aufgrund der jüngst gesunkenen Mülltarife (Großbritannien) bzw. Papierpreise (Deutschland) voraussichtlich mit operativen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Zudem gehe man davon aus, dass der Geschäftsbereich Wasser, wie übrigens auch die Stromsparte, trotz der Rückführung der Investitionen sowie umfangreicher Kostensenkungsmaßnahmen weiterhin unter der Krise in Argentinien (Nachfragerückgang, Währungsverluste) leiden werde.

Schließlich sollte die Kommunikationssparte wegen der verhaltenen Branchenaussichten operativ weiterhin Verluste ausweisen. Gleichzeitig seien in den kommenden Monaten in Anbetracht der enormen Nettoverschuldung keine großen externen Wachstumssprünge zu erwarten. Vielmehr werde die mögliche Übernahme der restlichen Anteile an Electrabel nur durch Abgaben von Finanzanlagen (Fortis, TotalFinaElf) finanziert werden können.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Helaba Trust bei einem Kursziel von 30 Euro unverändert eine Untergewichtung der Suez-Titel.




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