|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
STRABAG kaufen 10.12.2009
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Klaus Ofner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein.
Als einer der führenden europäischen Baukonzerne habe STRABAG SE im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von rund EUR 12,2 Mrd. erwirtschaftet. Ausgehend von den Kernmärkten Österreich und Deutschland sei der Konzern in ausgewählten osteuropäischen Ländern präsent. Die beiden Hauptaktionäre seien die Haselsteiner Group (34%) und die Raiffeisen Group/Uniqua Group. Die restlichen 23% würden sich im Streubesitz befinden.
Die Zahlen des dritten Quartals hätten positiv überrascht. Während die Bauleistung leicht unter den Schätzungen der Analysten gelegen habe, hätten alle anderen Zahlen ihre Schätzungen übertroffen, so auch der Gewinn um 11,1%. Mit einem soliden Auftragseingang im 3. Quartal 2009 habe der Auftragsbestand mit EUR 14,6 Mrd. einen neuen Rekord erreicht, welcher die Schätzung der Analysten für die Bauleistung 2010e um 109% abdecke.
Obwohl STRABAG SE, wie die meisten Unternehmen der Peergroup, wahrscheinlich eine Schwächung der Rentabilität, speziell nach der jetzigen Phase von unerwarteten Gewinnen aufgrund sinkender Materialkosten, nicht werde vermeiden können, würden die Analysten die strategische Positionierung der STRABAG in Verbindung mit einer starken Bilanz für die kommenden Jahre positiv sehen. Makroökonomische Prognosen zur Bauindustrie jedoch würden steigende Wachstumszahlen erst für 2011e prophezeien.
STRABAG sei die Nummer eins in Deutschland, Österreich und der MOE-Region. Positiv zu werten seien die starke eigene Rohstoffbasis sowie die starke Liquiditätsbasis. Der Rekordbestand an Aufträgen bedeute eine gute Visibilität für die Bauleistung in 2010.
Die Bauwirtschaft sei stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig. Geringere Margen und große Projektvolumina würden das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten erhöhen. Negativ zu werten sei der verhaltene makroökonomische Ausblick des Branchenführers Euroconstruct.
Geringfügige Änderungen im Planungsmodell beeinflussten die Empfehlung der Analysten der Raiffeisen Centrobank nicht maßgeblich, sodass sie sowohl die Kaufempfehlung für die STRABAG-Aktie bestätigen als auch das Kursziel bei EUR 25 belassen. (Analyse vom 10.12.2009) (10.12.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|