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RHI neutral 03.05.2002
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank nehmen für die Aktien von RHI (WKN 874182) ein Upgrade von "underperform" auf "neutral" vor.
Im Marktkommentar der letzten Wochen hätten die Analysten über die Bekanntgabe der vorläufigen Geschäftszahlen für Q1/02 berichtet. Infolge der Dekonsolidierung der verlustreichen US-Töchter sei der Umsatz in Q1/02 um knapp 30% von EUR 472 Mio. auf EUR 333 Mio. zurückgegangen. Positiv seien hingegen die Effekte auf Ertragsseite, welche jedoch wiederum durch einmalige Restrukturierungsaufwendungen geschmälert worden seien. Das Gruppen-EBIT sei lediglich um 13,7% auf EUR 11,6 Mio. gestiegen, wobei die EBIT-Marge einen schwachen Zuwachs auf 3,5% verzeichnet habe (2,2% in Q1/01). Das Unternehmen habe bekannt gegeben, dass es sich bei den zusätzlichen Konzernaufwendungen um außergewöhnliche Positionen handele, die in den kommenden drei Quartalen nicht mehr zu erwarten seien.
Da RHI bis dato lediglich vorläufige Ergebnisse für 2001 bekannt gegeben habe, würden die Analysten ihre Gewinnschätzungen vorerst unverändert belassen. Die endgültigen Zahlen sowie der Jahresbericht 2001 seien am 28. Mai zu erwarten. Die Dekonsolidierung der US-Töchter, die allmähliche zu erwartende Erholung bei Stahlpreisen sowie eine Verringerung in den Zinsbelastungen geben berechtigten Anlass eine Verbesserung auf der Ertragsseite sowie einen positiven Jahresüberschuss bereits 2002 zu erwarten. Für 2003 sei man zuversichtlich, dass der Aufschwung in der Stahlbranche sowie Effekte aus den Kostensenkungsmaßnahmen weitere Zuwächse in den Erträgen sicher stellen würden.
Dieser Ausblick ermöglicht eine Verbesserung der Empfehlung für die RHI-Aktie von "underperform" auf "neutral", so die Analysten der Erste Bank.
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