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Human Genome Sci. "marketperform"


02.05.2002
Hornblower Fischer

Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien von Human Genome Sciences (WKN 889323) mit "marketperform" ein.

Human Genome Sciences habe im ersten Quartal 2002 einen Nettoverlust von 38,3 Mio. USD oder 0,30 USD pro Aktie nach Minus 13,0 Mio. USD bzw. 0,10 USD pro Anteilsschein im Vorjahreszeitraum erzielt. Auf der Umsatzseite hätten ebenfalls Abstriche gemacht werden müssen. So hätten die Erlöse nach 5,27 Mio. USD im Vorjahresquartal lediglich 0,64 Mio. USD betragen. Verantwortlich für die Verschlechterung sei zum einen das verstärkte Bemühen gewesen, die interne Produktpipeline und die Produktionskapazitäten für therapeutische Proteine weiter auszubauen.


Zum anderen seien umsatzgenerierende Verträge u.a. mit GlaxoSmithKline (WKN 940561) oder Schering-Plough (SGP; 850469) ausgelaufen. So seien die Mittel für F&E von 32,1 Mio. USD im Vorjahreszeitraum um 42% auf 45,6 Mio. USD angestiegen. Die liquiden Mittel hätten zum 31. März 2002 immer noch 1,61 Mrd. USD (Minus 7%) betragen. Gleichzeitig seien mit der Veröffentlichung der nicht überzubewertenden Quartalszahlen schlechte Nachrichten aus der Pipeline bekannt gegeben worden. So würden die Phase II-Testreihen mit Mirostipen als Monotherapie gegen durch eine Chemotherapie induzierte Neutropenie (Mangel an weißen Blutzellen) wegen ungenügender Wirksamkeit gestoppt. Als Ersatz werde man für diese Indikation die Entwicklung von Albugranin (Präklinik) forcieren und einen Einsatz von Mirostipen als Kombinationspräparat evaluieren.

Vorgestern habe HGS auf einem Analystentreffen dann bekannt gegeben, dass man in 2002 für vier Wirkstoffkandidaten den Eintritt in die klinischen Studien der Phase I erwarte. Der Startschuss für den Ersten sei dabei schon gefallen. Es handele sich hierbei um einen voll-humanen, monoklonalen Antikörper, der gegen den sogenannten TRAIL Receptor-1 gerichtet sei. Dieser Rezeptor werde auf der Oberfläche von diversen Tumorzellen (v.a. solide Tumore und entartete Blutzellen) verstärkt exprimiert und biete sich daher als Zielmolekül für eine innovative Krebsbekämpfung an. Die Analysten von Hornblower Fischer bestätigen Human Genome Sciences nach diesen Neuigkeiten als typisches Langfrist-Investment im Biotechnologiesektor, da man derzeit mit dem Manko fehlender Phase III-Produkte kämpfen muss. Kurz- und mittelfristig werde sich der Wert jedoch trotz der Enttäuschung um Mirostipen weiterhin am Gesamtmarkt orientieren.

Das Rating für Human Genome Sciences seitens der Analysten von Hornblower Fischer lautet "marketperform".




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