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voestalpine kaufen 20.11.2009
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Franz Hörl, Analyst der Erste Bank, stuft die voestalpine-Aktie (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Die voestalpine habe mit den diese Woche vorgelegten Zahlen für das erste Halbjahr 2009/10 (habe September 2009 geendet) eindrucksvoll gezeigt, dass wie erwartet das Schlimmste überstanden sein sollte. Zwar hätten sich aufgrund der negativen konjunkturellen Einflüsse auf praktisch alle Abnehmerbranchen und Regionen die Umsätze im Vorjahresvergleich um 36% auf EUR 4.141,2 Mio. und der operative Gewinn um 94% auf EUR 46,4 Mio. verringert.
Allerdings sei nach Verlusten zu Jahresanfang im zweiten Quartal 2009/10 wieder die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen. Bei den sich stabilisierenden Umsätzen sei ein operativer Gewinn von EUR 70,4 Mio. und mit EUR 8,4 Mio. sogar ein positiver Nettogewinn nach Minderheiten gelungen. Einzig die spätzyklische Division Edelstahl (BÖHLER-UDDEHOLM) habe mit EUR -33,2 Mio. noch einen deutlichen operativen Verlust ausgewiesen. Dank erneuter Fortschritte beim Abbau der Vorräte sei der Cashflow besonders stark gewesen. Trotz der Zahlung von EUR 248 Mio. an Dividenden und Zinsen auf die Hybrid Anleihe habe die Nettoverschuldung in den letzten drei Monaten um EUR 208 Mio. gesenkt werden können.
Dank deutlicher Marktanteilsgewinne bei Blechen für die Automobilindustrie sei das Stahlwerk in Linz seit September wieder voll ausgelastet, während sich die Konkurrenz noch mit deutlich geringerer Auslastung begnügen müsse. Für das laufende Quartal könnten sich die Analysten in Summe im Konzern auf weiter steigende Auslastung, positive Kosteneffekte (aus Rohstoffen und Einsparungen) und höhere Preise bei Quartalsverträgen in der Stahldivision freuen. Besonders von der Division Edelstahl würden sie eine deutliche Verbesserung erwarten - eine Rückkehr zu positivem EBIT scheine im Bereich des Möglichen -, da mit dem zu Ende gehenden Lagerabbau die Auslastung von unter 50% wieder auf 65 bis 70% steigen sollte.
In Bezug auf die Nachhaltigkeit des positiven Trends bleibe das voestalpine-Management für Anfang des Kalenderjahres 2010 weiter skeptisch. Themen seien das Auslaufen von Verschrottungsprämien und möglicherweise zunehmender Importdruck aus China. Obwohl aktuelle Marktpreise auf ein erneutes Sinken der vertraglich fixierten Preise Anfang 2010 hindeuten würden, würden die Analysten dennoch keinen sehr dramatischen Rückgang erwarten. Chinesische Importpreise seien zuletzt sogar wieder leicht gestiegen und im für die voestalpine wichtigen Prämium-Segment werde für 2010 in Summe sogar eine etwas höhere Automobilproduktion gegenüber 2009 erwartet.
Die Analysten der Erste Bank halten voestalpine für ein, verglichen mit der Konkurrenz, hervorragend positioniertes Unternehmen, was durch die vergangenen Ergebnisse unterstrichen wurde, und bleiben bei ihrer Kaufempfehlung für die voestalpine-Aktie. Das Kursziel sehe man bei 29 EUR. (Analyse vom 20.11.2009) (20.11.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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