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ABB halten


17.11.2009
Oldenburgische Landesbank

Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, stuft die Aktie von ABB (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) von "aufstocken" auf "halten" herab.

Der Schweizer Elektronikkonzern ABB scheine die Talsohle durchschritten zu haben. Die Umsätze hätten sich auf einem Quartalsniveau von fast 8 Mrd. USD stabilisiert. Aufgrund eines konsequenten Sparkurses hätten sich die Gewinne sukzessive erhöht. Im dritten Quartal hätten die Züricher einen Nettogewinn von 1,034 Mrd. USD verbucht. Die Betriebsmarge sei um 3,2 Punkte auf 17,9% gestiegen, für Krisenzeiten ein beachtlicher Wert.

Das Ergebnis des dritten Quartals liege 11,5% über dem Vorjahreswert. Darin enthalten seien allerdings Sonderfaktoren in Höhe von 380 Mio. USD. Für das vierte Quartal stünden keine außerordentlichen Ergebnistreiber an. Jedoch werde die strenge Kostendisziplin ihre Wirkung entfalten. Bis Ende 2010 sei ein Einsparungspotenzial von 2 Mrd. USD anvisiert worden. Dieser Wert könnte sogar noch überschritten werden.


Bilanziell stehe ABB blitzsauber da, die Eigenkapitalquote betrage stolze 40,4% und in den Büchern stehe ein Nettofinanzguthaben von 5,8 Mrd. USD. Konzernchef Hogan habe deutlich gemacht, dass dieses Geld nicht in erster Linie für Akquisitionen eingesetzt werden solle, sondern eher in Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen fließen werde.

Strategische Zukäufe gerade in den Schwellenländern würden aber im Blickfeld der Eidgenossen bleiben. Das künftige Geschäftsfeld werde sich mehr in Richtung Asien verschieben, hier im Besonderen Indien, China und der mittlere Osten. Das Russlandgeschäft stehe aber auf der Kippe. Aufgrund anhaltender Streitigkeiten mit den russischen Behörden erwäge man sogar eine komplette Geschäftsaufgabe.

ABB komme trotz sinkender Auftragseingänge relativ unbeschadet durch die Krise. In den ersten neun Monaten des Jahres hätten Aufträge im Wert von 23,5 Mrd. USD verbucht werden können. Dies seien 7,58 Mrd. USD weniger als noch 2008. Auch in 2010 werde man es nicht schaffen, dass Niveau von 2008 wieder zu erreichen. Beim Ausblick halte sich das Management noch sehr bedeckt. Fest stehe nur, dass der künftige Wachstumsmarkt in den großen Schwellenländern liegen werde. Das Thema Energieeffizienz werde in den kommenden Jahren massive Investitionen in die Strominfrastruktur nach sich ziehen.

ABB wird dann mit Sicherheit einer der großen Profiteure dieser Entwicklung sein, bis dahin nehmen die Analysten der Oldenburgischen Landesbank aber ihr Votum auf "halten" zurück. (Analyse vom 17.11.2009) (17.11.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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