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Schneider untergewichten


29.04.2002
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Schneider-Aktie (WKN 860180) mit "untergewichten".

Schneider produziere Ausrüstungen für mittlere und niedrige Spannungen. Diese fänden Anwendung in Gebäuden, Industrieanlagen, Energie- und Infrastruktureinrichtungen. Über diverse Akquisitionen in den vergangenen Jahren habe der Konzern einen relativ ausgewogenen Regionenmix erreicht.

Mittels der neuen Konzernstruktur (operative Segmente: Europa, Nordamerika, International; Zentralfunktionen: Strategie & Märkte, Entwicklung, Finanzen/Controling, Personal & Kommunikation) sowie der Verkleinerung und Verjüngung der Führungsmannschaft solle die Entscheidungseffizienz mit Blick auf weitere Expansionsschritte verbessert werden. Mit einem Umsatz von rd. 10 Mrd. Euro gehöre Schneider im Weltmaßstab immer noch nicht der ersten Liga der Elektronikausrüster an.


Insofern erscheine es aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich, dass der Erlös aus der vom Kartellamt erzwungenen Abgabe von Legrand (Schätzung: 4,75 Mrd. Euro) großenteils den Aktionären zufließe, wie verschiedentlich spekuliert. Vielmehr werde auch eine verschärfte Gangart auf der Kostenseite notwendig sein, um die europäische Spitzenposition bei der Umsatzrendite zu halten.

Das Abdriften der Erlöse des 1. Quartals um 7,1 % (bereinigt sogar um 8,9%) gegenüber dem Vorjahr sende jedenfalls entsprechende Alarmzeichen. Alle Regionen seien unter ihr jeweiliges Tief aus dem 3. Quartal bzw. 4. Quartal 2001 gesunken. Vor diesem Hintergrund werde es sehr schwer werden, im laufenden Jahr Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf dem 2001er Niveau zu halten.

Man senke daher die Schätzungen noch einmal leicht ab. Auf Basis der 2003er Daten lasse sich ein Gleichgewichtskurs von rund 48 bis 50 Euro ableiten. Man gehe ferner davon aus, dass die von der Unternehmensführung neu definierten Ziele für 2004 nicht erreicht würden.

Ein organisches Erlöswachstum von 2% über Marktdurchschnitt, ein zusätzliches Umsatzplus von 1 Mrd. Euro durch Akquisitionen und eine EBITA-Marge von 14% seien aus heutiger Sicht zu hoch gegriffen. Zumindest kurzfristig habe auch die charttechnische Situation gedreht. Der Ausbruch über die 200-Tage-Linie sei ein Fehlsignal gewesen.

Auch mit Blick auf erhebliche Nachteile gegenüber Wettbewerbern beim Gewinnmomentum empfehlen die Analysten von Helaba Trust, die Schneider-Aktie vorerst unterzugewichten.




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