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OMV kaufen 13.11.2009
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Thomas Unger, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) weiterhin mit "kaufen" ein.
Mit der Veröffentlichung des Ergebnisses zum dritten Quartal 2009 habe die OMV die Analystenerwartungen und die des Marktes übertreffen können. Die Umsätze seien um 31% gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr auf EUR 4.719 Mio. gefallen. Das CCS EBIT (EBIT bereinigt um ölpreisbedingte Lagereffekte) vor Sondereffekten sei mit EUR 514 Mio. um 49% geringer ausgefallen als das Rekordergebnis im dritten Quartal 2008. Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten und nach Minderheiten habe sich auf EUR 259 Mio. belaufen, gegenüber EUR 608 Mio. in derselben Periode 2008.
Der deutliche Rückgang des Quartalsergebnisses gegenüber dem Vorjahr lasse sich durch den stark gesunkenen Ölpreis (der durchschnittliche Brent-Preis sei verglichen zu 3Q/2008 um 41% zurückgegangen) und den Einbruch der OMV-Referenz-Raffineriemarge (-79%) erklären. Im Vergleich zum Vorquartal hingegen sei die Profitabilität des Energiekonzerns bedeutend gestiegen, das CCS EBIT vor Sondereffekten habe sich mehr als verdreifacht (von EUR 151 Mio. in 2Q/2009). Dies sei wieder größtenteils auf den Ölpreis zurückzuführen, der sich im Laufe dieses Jahres kräftig erholt habe.
Im Bereich Exploration und Produktion (E&P), welcher besonders stark vom Ölpreis abhängig sei, sei das EBIT vor Sondereffekten verglichen mit 3Q/2008 um 31% auf EUR 502 Mio. gefallen. Die Ölpreis-Hedgingstrategie habe im dritten Quartal zu Gewinnen in der Höhe von insgesamt EUR 88 Mio. geführt. Der Bereich Raffinerien und Marketing (R&M) habe weiterhin unter der sehr schwachen OMV-Referenz-Raffineriemarge gelitten, was zu einem CCS EBIT Verlust vor Sondereffekten von EUR -14 Mio. geführt habe (in 3Q/2008 habe es sich auf EUR 207 Mio. belaufen). Für die Zukunft erwarte das Unternehmen weiterhin, dass die wichtigsten Marktparameter eine hohe Volatilität aufweisen würden, eine rasche Erholung der Raffineriemargen werde nicht erwartet.
Die Verhandlungen mit der türkischen Dogan Holding, die mit einer USD 3,3 Mrd. Steuerstrafe belegt worden sei, um deren 54%-Anteil an Petrol Ofisi seien als komplex bezeichnet worden, einen konkreten Zeitplan gebe es nicht. Der Nettoverschuldungsgrad der OMV habe sich durch den schwachen operativen Cashflow in Q3 (größtenteils auf den Lageraufbau im Gas und Power Segment zurückzuführen) auf 31% erhöht (von 28% in 2Q/2009). Zusammenfassend könne man sagen, dass das Unternehmen ein, dem Umfeld entsprechend, starkes Ergebnis vorgelegt habe.
Die Analysten der Erste Bank bestätigen für die Aktie von OMV ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von EUR 39. (Analyse vom 13.11.2009) (13.11.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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