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Barry Callebaut "hold" 12.11.2009
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Analystin von Vontobel Research, Claudia Lenz, stuft die Aktie von Barry Callebaut (ISIN CH0009002962 / WKN 914661) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit "hold" ein.
Barry Callebaut habe im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Umsatz von CHF 4.880 Mio. erzielt (+1,3%). Erwartungsgemäß habe das Volumenwachstum im zweiten Halbjahr 2008/2009 kräftig zugelegt, so dass für das Gesamtjahr ein Plus von 4,1% erzielt worden sei (VtE +3,6%, Konsens +3,3%). Negative Währungseffekte hätten sich mit -7,2% auf den Umsatz ausgewirkt. Das EBIT sei mit CHF 351 Mio. (+3%) etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben, die Marge sei um 10 BP auf 7,2% gestiegen.
Der Reingewinn schließlich habe mit CHF 227 Mio. (+11%) wieder den Analystenschätzungen entsprochen. Anstelle einer Dividende schlage Barry Callebaut eine weitere Nennwertreduktion um CHF 12,50 vor (aktueller Nennwert CHF 50,70).
Bei den einzelnen Sparten habe sich im Industriegeschäft der Umsatz um fast 6% auf CHF 3,35 Mrd. erhöht, wozu die Kakao-Einheit CHF 750 Mio. beigetragen habe. Das Volumenwachstum von +22% sei vor allem auf die Akquisition von KLK in Malaysien und die erhöhte Kapazität an der Elfenbeinküste zurückzuführen. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage nach Kakaobutter habe sich die Schaden/Kosten-Quote im zweiten Halbjahr allerdings negativ auf das EBIT ausgewirkt. Der Umsatz bei Food Manufacturing habe CHF 2,7 Mrd. erreicht und die Volumina hätten sich nach zögerlichem Start (erstes Halbjahr: -1,4%) um +4,3% gesteigert, dies vor allem aufgrund verbesserter Konjunkturlage und Lagerabbau.
Das EBIT von CHF 255 Mio. (+3%) sei durch ungünstige Währungseffekte und eine negative Schaden/Kosten-Quote beeinträchtigt worden. In der Sparte Food Service/Consumer hätten die Volumina um 7,7% abgenommen, dies primär wegen einer geringeren Nachfrage im Gourmet & Spezialitäten-Geschäft (G&S). Die erhöhte Nachfrage nach günstigeren Eigenmarken habe die genannten Negativtrends nur teilweise ausgleichen können. Der Umsatz bei G&S habe CHF 623 Mio. (-4%) und bei Consumer Products CHF 811 Mio. (-11%, teils infolge Dekonsolidierung) betragen. Die EBIT-Marge sei um 120 Basispunkte auf 11,6% gestiegen.
Die neuen Wachstumsziele von jährlich +6 bis 8% für den Umsatz und mindestens +6 bis 8% für das EBIT über die nächsten drei Jahre würden die Analysten nicht überraschen. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen würden diese Ziele sehr realistisch erscheinen und die aktuellen Analystenschätzungen für 2009/2010 und 2010/2011 sich mit diesen Prognosen decken. Im Ausblick für das laufende Jahr werde darauf hingewiesen, dass die Rahmenbedingungen noch immer schwierig seien und die Combined Ratio das EBIT weiterhin negativ beeinflussen werde. Dennoch werde Barry den Gesamtmarkt klar übertreffen und sei bestens positioniert, um neue Outsourcing-Verträge zu gewinnen. Eine Lösung für das EU-Verbrauchergeschäft stehe noch aus.
Das Rating der Analysten von Vontobel Research für die Aktie von Barry Callebaut lautet "hold", das Kursziel sehen sie bei CHF 630. (Analyse vom 12.11.2009) (12.11.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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