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Intercell Gewinne laufen lassen 21.10.2009
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen bei der Intercell-Aktie (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) die Gewinne laufen zu lassen.
Mit der breiten Pipeline an Impfstoffen sei im Schlussquartal mit einer ganzen Reihe an Neuigkeiten zu rechnen. Zahlreiche Daten aus der klinischen Entwicklung stünden an. Zudem die Weiterentwicklung in spätere Phasen. Wie Vorstandschef Gerd Zettlmeissl den Experten im Hintergrundgespräch erläutere, starte in Q4 die Phase III-Wirksamkeitsstudie für das Impfpflaster gegen Reisedurchfall. Erste Daten der Studie seien im Sommer 2010 zu erwarten. 2012 würden die Wiener die Einreichung bei den jeweiligen Behörden anstreben. Ein Jahr später sei die Markteinführung geplant.
Ein mögliches Highlight in Q4 des Impfstoffes: "Wir führen intensive Gespräche mit der Pharmaindustrie, um einen Vertriebspartner zu gewinnen". Kein Geheimnis, dass Intercell-Großaktionär Novartis Interesse habe. Der Impfstoff habe ein Marktpotenzial von rund einer halben Milliarde Euro. Für Ixiaro seien signifikante zweistellige Meilensteinzahlungen verbucht worden. Bei der Reisedurchfallkrankheit sollte wegen des höheren Marktpotenzials mehr drin sein. Je nach dem ob Intercell einen eigenen Vertrieb in einzelnen Territorien aufbaue, könnten die Meilensteine einen hohen zweistelligen Millionenbetrag ausmachen.
Zettlmeissl habe dies nicht kommentieren wollen. "Wir sind zuversichtlich einen erfreulichen Deal abzuschließen". Neben diesem Highlight seien wichtige erste Ergebnisse aus dem Verlauf der Phase II-Studie beim Impfstoffkandidaten gegen Pseudomonas in Q4 zu erwarten. Mitte 2010 solle der Abschluss erfolgen. Dann werde es spannend. Zettlmeissl habe zwei Optionen: Partner Novartis könne nach Phase II Optionsrechte wahrnehmen. Der CEO könne die Substanz abtreten und kassiere bis zur Zulassung 120 Millionen Euro an Meilensteinzahlungen. Oder er entscheide sich für die Variante an einer gemeinsamen Entwicklung, um sich später den Profit zu teilen. Die Variante habe Charme. Koste aber viel Geld. "Wir haben uns noch nicht final entschieden, was wir machen".
Analog zu Pseudomonas sei die Deal-Struktur beim Impfstoff Strektokokkus pneumoniae, dessen Phase I-Daten Ende dieses Jahres erwartet würden. "Novartis hat für dieses Programm ebenfalls Optionsrechte, die im Vergleich zu Pseudomonas nur 18 bis 24 Monate später gezogen werden können", sage Zettlmeissl. Bereits in Phase II gestartet sei ein Impflaster gegen pandemische Grippe. Erste Daten würden noch in dieser Periode erwartet. Das Beste: Die Forschungsaufwendungen von knapp 130 Millionen Dollar würden komplett von der US-Gesundheitsbehörde bezahlt. Anfang 2011 sei der Start der Phase III geplant.
Bekanntlich hätten die Österreicher mit Ixiaro einen Impfstoff am Markt. Noch in Q4 werde mit Kanada eine weitere Zulassung erwartet. Ein dazugehörender Kinderimpfstoff für Asien, solle Ende 2010 in Indien eingeführt werden. In Q2 seien mit dem Produkt knapp drei Millionen Euro Umsatz erzielt worden. "Wir liegen voll im Plan. Sind aber in der Anfangsphase und erwarten ab 2010 deutliche Umsatzzuwächse mit Ixiaro". Nach den Berechnungen der Experten sollten direkte Intercell-Umsätze in 2010 bei über 20 Millionen Euro liegen.
Insgesamt werde das Schlussquartal hinsichtlich der Pipeline sehr spannend. Spannend werde auch, ob Intercell in 2009 die eigenen Ziele erreiche. Zettlmeissl bekräftige den Umsatz gegenüber 2008 zu steigern und das Jahr mit einem positiven Nettoergebnis abzuschließen. Das Ziel Gewinne zu schreiben hänge aber ganz entscheidend von den Umsätzen mit Ixiaro und von der Verpartnerung des Impfpflasters für die Reiseruchfallskrankheit ab. Solch ein Deal bringe hohe Meilensteinzahlungen, die zu einem großen Teil in der GuV wirksam würden. Sollte ein Deal nicht mehr in 2009 stattfinden, sondern erst in 2010, werde es laut Zettlmeissl recht knapp 2009 profitabel abzuschließen. Ein Beinbruch wäre das nicht. Lediglich ein Schönheitsfehler im Geschäftsbericht.
Die mehrfachen Empfehlungen der Experten für die Aktie würden sich bestens auszahlen. Wer den Kaufhinweisen bei 20 Euro gefolgt sei, verbuche inzwischen ein Kursplus von fast 50 Prozent.
Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie von Intercell die Gewinne nunmehr laufen zu lassen und per Stoppkurs abzusichern. (Analyse vom 21.10.2009) (21.10.2009/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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