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Citigroup verkaufen 21.10.2009
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Aaron Alber und Helge Rechberger, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie der Citigroup (ISIN US1729671016 / WKN 871904) nach wie vor mit "verkaufen" ein.
Nach einem Gewinn von USD 4,3 Mrd. im zweiten Quartal 2009 habe die Citigroup einen Gewinn von USD 101 Mio. erzielt. Bereinigt um den Verkaufserlös des Brokerhauses Smith Barney sei der Nettogewinn gegenüber dem Vorquartal jedoch um USD 2,5 Mrd. gestiegen, was vor allem auf eine Abnahme der Kreditrisikokosten und den Aktienumtausch zurückzuführen sei.
Citigroup habe im dritten Quartal die Wandlung von Vorzugs- in Stammaktien abgeschlossen. Nach Berücksichtigung der Dividenden an die Vorzugsaktionäre und den Effekten aus der Wandlung habe der Verlust im dritten Quartal bei USD 3,24 Mrd. gelegen, was einem Verlust je Aktie von USD 0,27 entspreche. Analysten hätten mit einem Verlust je Aktie in Höhe von USD 0,29 gerechnet.
Im aktuellen Umfeld würden sich für viele Vermögenswerte oder Geschäftsaktivitäten im Verkauf keine fairen Preise erzielen lassen. Alternativ dürfte das Management gezwungen sein, Perlen abzugeben. Dies werde bei der mexikanischen Universalbank Banamex deutlich, wo Citigroup zum Verkauf der Tochter gezwungen werden könnte.
Die Kreditausfälle würden bis 2010 auf hohem Niveau bleiben.
Citigroup treibe den Abbau von Risikopotenzialen weiter voran, dennoch berge die Bilanz trotz der getroffenen Maßnahmen weiterhin viele Risiken. Zwar verfüge die Bank nach der Wandlung von Vorzugs- in Stammaktien über eine solide Eigenkapitaldecke um schlagend werdende Kreditrisiken abzufedern, jedoch stimme die Analysten das weiterhin schwierige Umfeld im Kreditgeschäft nicht gerade optimistisch.
Darüber hinaus wird am Beispiel Banamex deutlich, dass sich der Umbau und die strategische Neuausrichtung des Konzerns als schwierig und langwierig gestalten, weshalb die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Einschätzung für die Citigroup-Aktie auf "verkaufen" belassen. (Analyse vom 21.10.2009) (21.10.2009/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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