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Credit Suisse "hold" 21.10.2009
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Tobias Brütsch, Analyst von Vontobel Research, stuft die Credit Suisse-Aktie (ISIN CH0012138530 / WKN 876800) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" unverändert mit "hold" ein.
Credit Suisse habe Änderungen an ihrem Vergütungsmodell bekannt gegeben, die am dem 1. Januar 2010 in Kraft treten würden und die Bonuszahlungen der Jahre 2009 und danach betreffen würden. Die neue Struktur und die aufgeschobene Vergütung würden den Richtlinien entsprechen, die am vergangenen G20-Gipfel angekündigt worden seien, und auf der verantwortungsvollen, ausgewogenen und leistungsorientierten Vergütungspolitik beruhen würden, welche die langfristigen Interessen von Mitarbeitenden und Aktionären in Einklang bringe.
Das angekündigte Vergütungsschema werde das Fixlohnniveau insgesamt erhöhen. Zudem verlagere sich der Vergütungsschwerpunkt bei den Directors und Managing Directors von Boni zu Fixlöhnen. Dieselbe Entwicklung habe man auch bei der UBS beobachten können.
Die Analysten würden erwarten, dass ein Großteil der Boni zeitverschoben ausgezahlt werde. Dadurch werde auch ein Großteil der Boni der Directors und Managing Directors mehrheitlich eine zeitverschobene variable Entlöhnung darstellen. Diese zeitverschobene variable Entlöhnung setze sich zu 50% aus Scaled Incentive Share Units (SISU) und zu 50% aus Adjustable Performance Plan Awards (APPA) zusammen.
Bei den APPA handle es sich um Barzahlungen, deren Nominalwert jährlich an die durchschnittliche dreijährige Eigenkapitalrendite (RoE) von Credit Suisse angepasst werde. Die SISU würden Incentive Share Units ähneln, würden aber ebenfalls von der vierjährigen RoE und anderen längerfristigen Renditekennwerten abhängen.
Credit Suisse werde zudem die Mindestanforderungen definieren, die Mitglieder der divisionalen und regionalen Managment Committees und der Geschäftsleitung künftig zu erfüllen hätten, um Credit Suisse-Aktien besitzen zu können.
Die Analysten seien der Meinung, der neue Vergütungsplan könnte zu insgesamt höheren Vergütungen führen. Derzeit würden sie annehmen, dass der Personalaufwand in Q3 09E mit CHF 4.285 Mio. um 16% über den Konsensschätzungen liege. Auch in GJ 09E und GJ 10E würden sie im Vergleich zu den Konsenserwartungen mit höheren Personalkosten (um 8% bzw. 14%) rechnen.
Die Analysten hätten bei der UBS zu Beginn des Jahres 2009 bereits einen gestiegenen Personalaufwand festgestellt, der in der Folge auch bei den US-Investmentbanken und Credit Suisse zu erkennen gewesen sei. Dies könnte ebenfalls den Druck auf kleinere Banken erhöhen. Der Kampf um Talent sei aus Sicht der Analysten noch lange nicht beendet.
Die Analysten von Vontobel Research bleiben bei ihrem "hold"-Rating für die Credit Suisse-Aktie mit einem Kursziel von CHF 64. (Analyse vom 21.10.2009) (21.10.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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