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BENE halten 12.10.2009
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Klaus Ofner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von BENE (ISIN AT00000BENE6 / WKN A0LCPZ) weiterhin mit dem Rating "halten" ein.
Die Ergebnisse zum zweiten Quartal 2009/10 hätten keine großen Überraschungen gebracht. Während der Umsatz mit EUR 48,1 Mio. leicht über den Erwartungen zum liegen gekommen sei, sei die Profitabilität etwas geringer ausgefallen und alle Ertragskennzahlen ab dem operativen Gewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern hätten im roten Bereich gelegen. Der Periodennettoverlust habe EUR 6,6 Mio. betragen nach einem Nettogewinn von EUR 2,0 Mio. im zweiten Quartal des Vorjahres.
In Hinblick auf die Bilanzstruktur weise BENE mit einer Eigenkapitalquote von 34,2% und einer Verschuldungsquote von 38,1% komfortable Werte auf und liege im Spitzenfeld im Vergleich mit Konkurrenten. Ins Auge steche die hohe Liquiditätsreserve, die 28,4% der Bilanzsumme betrage. Dennoch bleibe die Visibilität auf die Umsatzentwicklung extrem gering und aufgrund dessen auch der Ausblick des Managements auf die Entwicklung bis Jahresende. Es sei jedoch von keiner Verbesserung des Marktumfeldes auszugehen, sondern im Gegenteil noch ein weiterer Umsatzrückgang zu erwarten.
Die Analysten würden schätzen, dass die eingeleiteten Kosteneinsparungen sich auf etwa EUR 19 Mio. summieren würden, die aber aufgrund der Geschwindigkeit des Umsatzrückgangs nicht schnell genug umgesetzt werden könnten um die Kostenstruktur dem Umsatzniveau anzupassen. Man senke daher nicht nur die eigenen Umsatzerwartungen für heuer sondern werde auch bei den Einschätzungen der Profitabilität konservativer. Dennoch würden die Analysten erwarten, dass BENE nächstes Jahr wieder operative Gewinne erwirtschaften werde, die jedoch nicht hoch genug ausfallen würden um die höher Nettozinslast abzudecken.
BENE sei Trendsetter mit einer starken Marke und einer der führenden Anbieter in der Büromöbelindustrie. Ebenfalls positiv bewerte man den starken Marktanteil (Nr. 1 in Österreich, Nr. 6 in Europa, größter Marktanteil in MOE). Die Gesellschaft habe zudem Produktivitätsvorteile durch innovative Produktionsverfahren.
Als negativ würden die Analysten die Zyklizität des Büromöbelmarktes, die Gefahr von verstärktem Preiswettbewerb durch Billiganbieter aus Osteuropa und Asien, die geringere Liquidität der Aktie aufgrund niedriger Marktkapitalisierung sowie den stark fragmentierten Markt mit vielen kleineren Marktteilnehmern beurteilen.
Auch wenn BENE dank der konservativen Bilanzstruktur und des großen Liquiditätspolsters gut für die natürliche Konsolidierung der Branche positioniert sei, würden die Analysten eine weitere Beschleunigung des Umsatzrückgangs erwarten und somit noch keinen Boden des Zyklus erreicht sehen.
Basierend auf verschiedenen Bewertungsmethoden erhöhen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihr Kursziel von EUR 1,45 auf EUR 1,85 und bestätigen ihre "halten"-Empfehlung für die BENE-Aktie. (Analyse vom 12.10.2009) (12.10.2009/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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