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Julius Bär "hold" 08.10.2009
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Tobias Brütsch, Analyst von Vontobel Research, stuft die Julius Bär-Aktie (ISIN CH0029758650 / WKN A0MQFZ) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit dem Rating "hold" ein.
Nach der ING-Übernahme hätten die Analysten ihre Zahlen leicht angepasst. Sie hätten ihre Schätzungen für 2009 nicht verändert, aber die Prognose für den Gesamtgewinn je Aktie (CEPS) um 2,4% auf CHF 2,59 erhöht. Die Analysten hätten die CHF 15 Mrd. an verwaltetem Vermögen und die potenziellen Nettoneugeldzuflüsse der ING-Bank in ihre Prognose für 2010 miteinbezogen. Sie hätten in ihrer Schätzung auch Ertrag, Kosten und Synergiepotenzial berücksichtigt. Somit dürfte sich ihrer Ansicht nach das verwaltete Vermögen im 2010 von CHF 166 Mrd. auf CHF 182 Mrd. erhöhen. Sie seien immer noch der Meinung, dass Julius Bär in der Lage sei, den als Ziel gesetzten Nettoneugeldzufluss von 4 bis 6% zu erreichen. Ihre Prognose liege diesbezüglich bei 5,2%.
Da die Marge von ING nur leicht unterhalb derjenigen von Julius Bär liegt, haben die Analysten von Vontobel Research ihre Erwartungen hinsichtlich der Bruttomarge nur geringfügig gesenkt. Durch den Nettogeldabfluss werde der Buchwert 2010e um 9% auf CHF 20,7 pro Aktie herabgesetzt. Unter dem Strich würden sie nur eine geringfügige Zunahme des Nettogewinns für 2010 erhalten, aber sie könnten bereits weiteres Potenzial für 2011 und 2012 erkennen. Sie seien optimistisch, dass Julius Bär in der Lage sein werde, die angekündigten Synergien auszuschöpfen, da die cost income ratio von ING Switzerland 2008 bei über 70% gelegen habe, im Vergleich zu den 65% von Julius Bär. Somit dürfte Julius Bär in der Lage sein, das Geschäft von ING Switzerland effizienter zu betreiben.
Die Analysten von Vontobel Research sehen den Schritt positiv, glauben aber nicht, dass er ausschlaggebend für den zukünftigen Erfolg sein wird. Sie hätten eine Transaktion bevorzugt, mit der die Position in Asien gestärkt oder ein Schritt in Richtung Onshore-Banking in Europa gemacht werde. Da Julius Bär noch über Investitionskapital verfüge, würden sie mit weiteren Transaktionen (vermutlich Übernahmen von Onshore-Banken in Spanien und Frankreich, wie angedeutet, oder in Asien) rechnen.
Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihre "hold"-Empfehlung für die Julius Bär-Aktie und erhöhen ihr Kursziel von CHF 40 auf CHF 42 (P/B09e 2, P/E 10e 16,2), um der größeren Ertragsbasis Rechnung zu tragen (verwaltete Vermögen), auch wenn die Transaktion für 2009 und 2010 keine großen Auswirkungen haben wird. (Analyse vom 08.10.2009) (08.10.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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