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Austrian Airlines "outperform"


19.04.2002
Erste Bank

Die Analysten der Erste Bank behalten ihr Rating "outperform" für die Aktien von Austrian Airlines (WKN 875224) vorerst bei.

Die erfreuliche Entwicklung bei den Verkehrzahlen im Monat März sei von den endgültigen Zahlen 2001 etwas überschattet worden. Im Vergleich zum Vorjahr seien im März um 0,8% mehr Fluggäste befördert worden (673.280), wobei im Linienverkehr ein Zuwachs um 1,2% auf 607.000 und im Charterverkehr ein Plus von 2,9% auf 66.000 Passagiere verzeichnet worden sei. Mit 73,9% habe der Gesamt-Sitzladefaktor einen Zuwachs von 4,3% verzeichnet und damit deutlich über der durchschnittlichen Auslastung von 68,6% im Jahr2001 gelegen.


Negativ hingegen die Entwicklung bei den Geschäftszahlen für 2001, die jedoch unverändert zu den vorläufig bekannt gegebenen Eckdaten ausgefallen seien. Bei einem mit EUR2,10 Mrd. defacto unverändertem Konzernumsatz(im Vergleich zum pro forma Umsatz inkl. Lauda im Jahr 2000) sei das EBIT von +83,8 Mio. auf EUR -88,9 Mio. gefallen. Das Ergebnis vor Steuern habe von EUR +41 Mio. auf EUR-164,1 Mio. nachgegeben. Sei das . Management im Dezember noch von EUR-74 Mio. im EBIT und von EUR-140 Mio. im Ergebnis vor Steuern ausgegangen, habe eine Vereinheitlichung der Rückstellungspolitik bei den Einzelgesellschaften (bezüglich der Kosten für die technische Wartungen) zu einem nun schlechteren Ergebnis geführt. Aufgrund dieser Ergebniszahlen plane das Unternehmen auch keine Dividende auszubezahlen. In 2000 seien noch EUR 0,39 je Aktie ausgeschüttet worden.

An der strategischen Ausrichtung des Unternehmens habe sich seit Herbst nichts verändert. Die Betonung liege nach wie vor auf dem West-Ost- Transfer und der Integration innerhalb der Star Alliance. Kosteneinsparungen an allen Fronten würden in 2002 wieder zu einem positiven Betriebsergebnis führen sollen, was nicht zuletzt auch von der weiteren Ölpreisentwicklung abhänge. Insgesamt erscheine das Ergebnisziel aber realistisch und die Umsetzung erfolge nach wie vor mit hoher Dynamik. Mittelfristig sei die Austrian Airlines durch die bestehende hohe Verschuldung aber verwundbar. Durch die Aufschiebung der Auslieferung von 13 der 15 bestellten Flugzeuge gewinne die AUA etwas zeitlichen Spielraum. Insgesamt müsse das Unternehmen aber auf eine weitere deutliche Belebung des internationalen Flugverkehrs hoffen, damit die Flugzeuge dann auch profitabel einsetzbar seien. Für die Ergebnisschätzung der Erste Bank von EUR-0,92 für 2002 und EUR 0,57 für 2003 dürfte es wenig Adaptierungsbedarf geben.

Die Analysten der Erste Bank behalten ihre Outperform-Empfehlung für die Aktien von Austrian Airlines vorerst bei.




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