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Swatch Group "buy"


16.09.2009
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Rene Weber, Analyst von Vontobel Research, bewertet die Swatch Group-Aktie (ISIN CH0012255151 / WKN 865126) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit dem Rating "buy".

Die Schweizer Wettbewerbskommission beginne Ermittlungen gegen ETA, da sie die Preiserhöhungen im Jahr 2009 als möglichen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung betrachte. Die Untersuchung solle feststellen, ob die Swatch Group eigene Marken gegenüber Drittbezügern bevorzuge. Bereits im November 2008 habe man mit Vorabklärungen begonnen. Die Swatch Group/ETA und die Wettbewerbskommission hätten im Jahr 2004 eine Einigung erzielt, welche eine Lieferverpflichtung für Ebauches (Rohwerke) seitens ETA an die Kunden bis zum Ende des Jahres 2010 vorsehe.

Die Swatch Group sei als einer der größten Lieferanten von mechanischen Uhrwerken an die Schweizer Uhrenindustrie bekannt, aber seit der Entscheidung im Jahr 2004 hätten zahlreiche Hersteller mit der Produktion eigener Uhrwerke begonnen und diese auf den Markt gebracht. Dies treffe besonders auf die höherpreisigen Marken, die bereits ihre eigenen Uhrwerke herstellen (Patek, Audemars etc.) würden, auf einige Marken von Richemont, aber auch Marken wie Breitling (April 2009), Hublot (2009), Maurice Lacroix und C.F. Bucherer, zu.


Der Umsatz des Produktionsbereichs werde zu 62% mit eigenen Marken und zu 38% mit Drittbezügern erzielt. Die Analysten von Vontobel Research sind der Meinung, dass die Untersuchung kein großes Problem darstellt, da die Margenentwicklung des Produktionsbereiches im 1H 2009 (-680 BP auf 9,5%) eine klare Antwort auf die Frage gibt. Nachdem verschiedene Unternehmen Aufträge storniert oder verschoben hätten, sei im 2H 2009 eine weitere Verschlechterung zu erwarten, die jedoch teilweise durch Marken der Swatch Group selbst kompensiert werde.

Nach Meinung der Analysten von Vontobel Research handelt es sich bei der Untersuchung gegen die Swatch Group/ETA wegen der Preiserhöhungen für Uhrwerke im Jahr 2009 um kein nennenswertes Problem, da einerseits die Uhrenhersteller nahezu sechs Jahre Zeit hatten, die eigene Produktion aufzubauen und andererseits, angesichts des Rückgangs der Schweizer Uhrenexporte um 26% (seit Jahresbeginn), der Auftragseinbruch bei Uhrwerken bereits erkennbare Auswirkungen auf die Margen des Produktionsbereiches hatte. In der nächsten Woche würden die August-Exportzahlen für Schweizer Uhren veröffentlicht. Man erwarte keine Verbesserung, aber im 4Q 2009 werde die Vergleichsbasis bereits erheblich einfacher.

Die Analysten von Vontobel Research stufen die Swatch Group-Aktie mit dem Rating "buy" ein. Das Kursziel werde bei CHF 270 gesehen. (Analyse vom 16.09.2009) (16.09.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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