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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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12,48 $ |
-0,10 $ |
-0,80 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US3453708600 |
502391 |
- $ |
- $ |
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Ford kaufen 09.09.2009
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Raiffeisen Centrobank, Richard Malzer, empfiehlt die Ford-Aktie (ISIN US3453708600 / WKN 502391) zu kaufen.
Im zweiten Quartal sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 28,8% auf USD 27,2 Mrd. gesunken, habe damit aber deutlich über dem Konsensus gelegen. Der um Restrukturierungskosten bereinigte Vorsteuerverlust habe bei USD 424 Mio. oder USD 0,21 je Aktie und damit deutlich über dem Analystenkonsens gelegen. Es gebe Marktanteilsgewinne in allen Verkaufsregionen. Insbesondere in den USA habe man zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresquartal gewonnen und liege mit 16,4% nunmehr auf Platz zwei hinter GM. Ford verfüge per 30.06.2009 über ein gut ausgestattetes Liquiditätspolster von USD 21 Mrd. Man habe im zweiten Quartal nur USD 1 Mrd. an Kapital verbraucht (nach USD 3,7 Mrd. im ersten Quartal). Im zweiten Halbjahr werde sich der Kapitalverbrauch gegenüber dem ersten Halbjahr weiter verringern.
Bezüglich des Produktportfolios stehe Ford viel besser als seine US-Wettbewerber GM und Chrysler da. Um Kosten zu senken und Verhandlungsmacht zu stärken werde die Lieferantenstruktur drastisch verkleinert. GM und Chrysler hätten im Insolvenzverfahren notwendige Restrukturierungsmaßnahmen konsequenter umsetzen und sich von ihren Schulden großteils lösen können.
Ford habe mit den Zahlen zum zweiten Quartal gezeigt, dass man trotz des historisch schlechten Branchenumfeldes und weniger Umsatz den Verlust deutlich eindämmen könne. So begännen die Sparmaßnahmen Wirkung zu zeigen (USD 1,8 Mrd. geringere Kostenbelastung als im zweiten Quartal 2008). Auch nähmen die Verhandlungen um den Verkauf der Marke Volvo konkretere Formen an. Die Analysten würden davon ausgehen, dass Ford durch die radikale Schrumpfung von GM und Chrysler weitere US-Marktanteile hinzugewinnen werde. Dies sei insofern von großer Bedeutung, als die Experten dem US-Markt 2010 eine deutliche Absatzerholung zutrauen würden und Ford dank seiner Produkte (u.a. Fiesta und Focus) besser positioniert sei, um am Aufschwung maßgeblich zu partizipieren. Dies könnte bereits 2010 zu einem leichten Gewinn führen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie von Ford mit "kaufen" ein. (Analyse vom 09.09.2008) (09.09.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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