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Komax "hold"


25.08.2009
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Fabian Haecki, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Komax (ISIN CH0010702154 / WKN 907324) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" unverändert mit "hold" ein.

Komax habe schwache Ergebnisse für das erste Halbjahr 2009 bekannt gegeben. Ursachen dafür seien die weltweite Rezession und insbesondere die angeschlagene Automobilbranche gewesen. Der Nettoumsatz sei um 41% auf CHF 99,8 Mio. gefallen (VontE: 98,0 Mio.), was bereits zu einem Verlust auf EBITDA-Ebene von CHF -9,0 Mio. geführt habe. Beim EBIT sei ein Verlust von CHF 13 Mio. verzeichnet worden und der Nettoverlust habe gestützt von steuerlichen Verlustvorträgen CHF 11,0 Mio. betragen (wie von den Analysten erwartet).

Der Cashflow habe allerdings deutlich unter den Analystenerwartungen gelegen: Der operative Cashflow habe sich auf CHF -13 Mio. und der freie Cashflow sogar auf CHF -23 Mio. belaufen. Somit sei aus der Nettoliquidität von CHF 20 Mio. eine Nettoverschuldung von CHF 9 Mio. geworden.


Komax habe zum ersten Mal drei verschiedene Geschäftsbereiche (Kabelverarbeitung, Solar und Medizintechnik) ausgewiesen, was sehr aufschlussreich gewesen sei. Das Segment Kabelverarbeitung als wichtigster Gewinntreiber habe einen Verlust von CHF 4,6 Mio. verbucht. Grund hierfür seien die um 66% eingebrochenen Verkaufszahlen. Dass das Solargeschäft einen Verlust von CHF 3,4 Mio. verzeichnet habe, obschon der Umsatz leicht angestiegen sei, habe die Analysten enttäuscht. Offenbar sei Solar nicht einmal im vergangenen Jahr profitabel gewesen. Im Bereich Medizintechnik sei die Gewinnschwelle dieses Jahr gerade so erreicht worden, wobei letztes Jahr noch Verluste hätten hingenommen werden müssen. Auch dies sei nicht gerade berauschend.

Komax habe schon begonnen, Kostensenkungsprogramme umzusetzen, die jedoch nur CHF 1 Mio. an Restrukturierungskosten im ersten Halbjahr einschließen würden. Im zweiten Halbjahr scheine das Unternehmen wieder einen Nettoverlust einzufahren. Doch dürfte dieser geringer ausfallen, da Kosteneinsparungen spürbar würden. Komax erlebe erste Anzeichen einer Stabilisierung oder sogar einer leichten, doch langsamen Erholung im Segment Kabelverarbeitung und eine klare Verbesserung im Medizintechnikbereich. Solar bleibe durch die verschärften Kreditbedingungen für Solarzellenhersteller unter Druck.

Komax habe seinen bislang höchsten Verlust gemeldet. Dies sei angesichts der äußerst kritischen Lage auf seinen Endmärkten allerdings erwartet worden. Der Cashflow habe jedoch enttäuscht, da das NUV überraschend zugenommen habe und die Investitionsausgaben deutlich höher ausgefallen seien als erwartet. Darüber hinaus habe die neue Berichterstattung über die drei separaten Geschäftseinheiten ergeben, dass die Rentabilität in den Segmenten Solar und Medizintechnik in diesem Jahr und sogar im starken ersten Halbjahr 2008 unbefriedigend gewesen sei. Die Analysten würden ihre Schätzungen anpassen und ihr Kursziel überprüfen.

Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihr "hold"-Rating für die Aktie von Komax. (Analyse vom 25.08.2009) (25.08.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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