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Intercell kaufen 21.08.2009
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Erste Bank, Vladimira Urbankova, stuft die Intercell-Aktie (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Am Anfang der Woche habe das österreichische Biotech-Unternehmen die Zahlen für das erste Halbjahr 2009 bekannt gemacht. Die Umsatzerlöse seien im Jahresvergleich um 15,2% von EUR 17,6 Mio. auf EUR 20,3 Mio. gestiegen, getrieben durch erste Produktumsätze von IXIARO (EUR 2,9 Mio.) und der EUR 5,0 Mio. Meilensteinzahlung von Novartis für die erfolgreiche Zulassung und Markteinführung von IXIARO in den USA.
Mit einem Nettoverlust von EUR 11,3 Mio. sei Intercell jedoch tiefer in die roten Zahlen gerutscht (zum Vergleich, im ersten Halbjahr 2008 habe der Verlust bei EUR 8,65 Mio.gelegen). Hauptverantwortlich dafür seien die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen gewesen (+28,9% auf EUR 28,7 Mio.). Die Cashposition per Ende Juni 2009 habe EUR 154,4 Mio. betragen. Für das Gesamtjahr 2009 erwarte das Management weiterhin ein solides Umsatzwachstum und Profitabilität.
Nach Meinung der Analysten zeichne Intercells 1H09-Bericht ein uneinheitliches Bild. Der Periodenverlust sei dank des positiven Ertragssteuerergebnisses besser ausgefallen als von den Analysten erwartet, jedoch sei die erste aussagekräftige Interimanalyse aus der Phase II/III Studie des Impfstoffkandidaten gegen S. Aureus (in Kooperation mit Merck) nach hinten verschoben worden (erst nach 2009), während die Höhe der Meilensteinzahlung von Novartis die ursprüngliche Erwartung nicht erreicht habe.
Da die Entwicklungskosten in der zweiten Jahreshälfte steigen sollten (durch erhöhte Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Beginn der klinischen Studie für das Impfpflaster gegen Reisedurchfall), müsse Intercell die Erträge sowohl aus dem Verkauf von IXIARO, aber auch aus neuen Partnerschaften bedeutend steigern, solle in 2009 noch ein Gewinn erzielt werden. Basierend auf den 1H09-Daten würden die Analysten ihre Schätzungen für dieses Jahr vermutlich nach unten anpassen müssen.
In Bezug auf den Kursverlauf der Aktie würden die Analysten spätestens im 4. Quartal 2009 mit frischem Wind rechnen, denn bis dahin hätten sie den Abschluss eines Kooperationsvertrags für Marketing und Distribution für das Impfpflaster gegen Reisedurchfall sowie erste Ergebnisse zur klinischen Studie der Phase II des Impfstoffkandidaten zur Prävention von Pseudomonas aeruginosa erwartet.
Zusammenfassend betrachten die Analysten der Erste Bank die Langfristperspektive des Unternehmens nicht zuletzt wegen des großen Potenzials für Produkt- und Technologiepartnerschaften als sehr positiv und bestätigen daher ihre Kaufempfehlung für die Intercell-Aktie. Das Kursziel sehe man bei 39,50 EUR. (Analyse vom 21.08.2009) (21.08.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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