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Nobel Biocare "reduce"


12.08.2009
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Christoph Gubler, Analyst von Vontobel Research, bewertet die Nobel Biocare-Aktie (ISIN CH0037851646 / WKN A0NH9T) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit dem Rating "reduce".

Der Umsatz sei 3% niedriger als erwartet gewesen, während das EBIT und der Reingewinn die Erwartungen um 16% bzw. 14% übertroffen hätten. Der Konzernumsatz habe sich im 2. Quartal 2009 auf CHF 153,5 Mio. belaufen (Vontobel-Schätzung: CHF 155 Mio., Konsens: CHF 158 Mio.). Bereinigt von Umstrukturierungskosten in Höhe von EUR 9,5 Mio. (Vontobel-Schätzung: EUR 10 Mio.) sei das EBIT auf EUR 41,8 Mio. gekommen (Vontobel-Schätzung: EUR 38,1 Mio., Konsens: EUR 36 Mio.). Der Reingewinn habe bei EUR 28,2 Mio. gelegen (Vontobel-Schätzung: EUR 20,6 Mio., Konsens: EUR 24 Mio.). Das Management glaube, dass der Markt für Dentalimplantate im 1. Halbjahr 2009 um 10 bis 12% geschrumpft sei und gebe weiterhin keine Prognosen für 2009 heraus, da die Prognosesicherheit "gering" bleibe.

Die Analysten würden das organische Umsatzwachstum in Lokalwährung im 2. Quartal auf -12,7% schätzen (VtE: -11,6%). Die Umsatzveränderungen bei Mitanbietern seien im 2. Quartal 2009 wie folgt gewesen: Straumann -8,4%, Biomet -13%, Zimmer -12%, Dentsply -2%E. NA -13,4% (VtE: -11%) in LW. Alle hätten unter der anhaltend schwachen Konjunktur gelitten. In Europa (ohne Berücksichtigung der Übernahme von AlphaBio) habe das Wachstum bei -17,2% (VtE: -12%) in LW gelegen, in erster Linie aufgrund der schwachen Ergebnisse aus Spanien, die von relativ widerstandsfähigeren Märkten wie Deutschland, Schweden und den Niederlanden teilweise ausgeglichen worden seien.


Aus Asien und dem RdW sei ein Wachstum von -8% (VtE: -10%) bzw. -57% (VtE: -20%) gemeldet worden, eine Folge der schwachen Wirtschaft und des Bestandsabbaus bei Vertriebspartnern. Die Bruttomarge für das 2. Quartal habe bei 80,2% (VtE: 80,5%) und damit 170 Bp unter dem Vorjahreswert gelegen. Hintergrund seien niedrigere Volumina, negative Währungseffekte und Verwässerungseffekte durch die Übernahme von AlphaBio und Lizenzgebühren für NobelActive gewesen. Die EBIT-Marge abzüglich EUR 9,5 Mio. (VtE: EUR 10 Mio.) Restrukturierungskosten habe 27,2% (VtE 18,1%) erreicht und damit 110 Bp über dem Vorjahreswert gelegen. Die Reingewinnmarge habe sich auf 18,4% belaufen (VtE: 13,3%). Beide Zahlen seien durch positive Währungseffekte (Hedging) begünstigt gewesen.

Wie auch Straumann verfehle Nobel Biocare mit seinen Ergebnissen die Konsenserwartungen in Sachen Umsatz, übertreffe sie aber beim Rentabilitätsniveau. Dies bestätige die Schwäche im Markt für Dentalimplantate, verdeutliche aber die Fähigkeit der Unternehmen, ihre Margen mittels Kostenmanagement zu erhalten. Angesichts des von den Analysten geschätzten jährlichen EPS-Wachstums von 8% für 2008 bis 2012 und 14% für 2009 bis 2012 sei Nobel Biocare mit P/E- und EV/EBITDA-Kennzahlen von 22 bzw. 13 für 2010 hoch bewertet.

Die Empfehlung der Analysten von Vontobel Research für die Nobel Biocare-Aktie lautet "reduce" und sie prüfen ihr Kursziel von CHF 18. (Analyse vom 12.08.2009) (12.08.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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