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STRABAG kaufen


03.08.2009
Raiffeisen Centrobank

Wien (aktiencheck.de AG) - Klaus Ofner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) von "halten" auf "kaufen" hoch.

Nach der Absage der Übernahme der österreichischen und ungarischen Tochtergesellschaften der Cemex Gruppe und der Vermeldung von Auftragseingängen würden die überarbeiteten Schätzungen der Analysten ein Kursziel von EUR 20 implizieren, wodurch sie ihre Anlageempfehlung auf "kaufen" von "halten" erhöhen würden. Nachdem am 30. Juni eine Bindungsfrist aufgrund der noch nicht finalisierten Verhandlungen mit der österreichischen Übernahmekommission verstrichen habe, sei STRABAG SE von der im Juli 2008 angekündigten Akquisition zurückgetreten.

Trotz der aus ihrem Modell gestrichenen Ergebnisbeiträge, die die Analysten ab dem dritten Quartal 2009 berücksichtigt hätten, sei die Auswirkung auf die Bewertung klar positiv, da durch die Absage der kolportierte Mittelabfluss von EUR 310 Mio. nicht negativ auf die Nettoverschuldung wirke. Auftragsseitig sei mit der A2 Mautautobahn in Polen das größte Projekt der Unternehmensgeschichte vermeldet worden. Ab dem dritten Quartal 2009 werde sich dieser Auftrag mit einem Volumen von EUR 1 Mrd. auf das Auftragsbuch niederschlagen und bis 2012 abgearbeitet werden. Diesen Auftrag würden die Analysten mit Umsätzen von EUR 300 bis 350 Mio. und mit Beiträgen von EUR 8 Mio. bis EUR 15 Mio. zum operativen Gewinn im Transportinfrastruktursegment in ihrer Modelrechnung berücksichtigen.


Die Aufträge im Oman (zusammen EUR 76 Mio. Bauvolumen) und der Auftrag in Deutschland (EUR 75 Mio.) seien kleinvolumigere Aufträge. Im Hinblick auf das Ergebnis des ersten Halbjahres 2009 (31. August) würden die Analysten eine deutliche Verlangsamung des Rückgangs des Nettoauftragseingangs gegenüber der Rate von -53% im ersten Quartal erwarten, der deutlich hinter der Rate der Vergleichsunternehmen von -33% gelegen habe. Sie würden weiters die Meldung von Aufträgen und somit weiterhin positive Nachrichten in den nächsten Wochen erwarten.

STRABAG sei die Nummer eins in Deutschland, Österreich und der MOE-Region und verfüge über eine starke eigene Rohstoffbasis.

Die Bauwirtschaft sei stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig. Geringere Margen und große Projektvolumina würden das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten erhöhen.

Basierend auf verschiedenen Bewertungsmethoden erhöhen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihr Kursziel von EUR 17,50 auf EUR 20 und stufen die STRABAG-Aktie von "halten" auf "kaufen" hinauf. (Analyse vom 03.08.2009) (03.08.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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