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Canon vorsichtig bleiben 30.07.2009
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten bei der Aktie von Canon (ISIN JP3242800005 / WKN 853055) vorsichtig zu bleiben.
Canon habe im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch von satten 72% hinnehmen müssen. Japans größtes Elektronikunternehmen Hitachi sei im Laufe der Krise immer noch nicht aus der Verlustzone herausgekommen. Auch Panasonic, Sharp und Sony dürften im zweiten Quartal rote Zahlen ausgewiesen haben. Um sich dem Würgegriff der schwächeren Nachfrage und des starken Japanischen Yens zu entwinden, würden die japanischen Unternehmen ihre Aktivitäten einschränken.
Canon gebe sich dagegen etwas selbstbewusster. Trotz des Gewinneinbruchs im letzten Quartal habe man den Gewinnausblick für das gesamte Geschäftsjahr um 6% angehoben. Vor allem die kräftige Nachfrage nach hochwertigen Kameras habe Canon dazu bewogen. Bei Kopierern und Druckern leide Canon jedoch genauso wie die Konkurrenz unter der Investitionszurückhaltung der Kunden. Man habe trotzdem im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit umgerechnet 331 Mio. EUR immerhin einen höheren Betriebsgewinn erwirtschaften können als im ersten Quartal. Vielleicht sei Canon also auch etwas robuster als seine japanischen Branchenkollegen. Ob Canon die Talsohle schon durchschritten habe, könne zum jetzigen Zeitpunkt selbstverständlich noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden.
Deshalb raten die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bei der Aktie von Canon zunächst noch vorsichtig zu bleiben. Könne der Aktienkurs aber die Hürde bei 26 EUR überwinden, wäre das ein Kaufsignal, das risikobereite Anleger zum Einstieg nutzen könnten. Man solle den Titel anschließend bei 22,05 EUR absichern. (Ausgabe 113 vom 29.07.2009) (30.07.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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