|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
SBC kaufen 29.01.2002
Stadtsparkasse Köln
Outperformer lautet das Votum von Analysten der Stadtsparkasse Köln bezüglich den Aktien der SBC Communications Incorporation (WKN 868406).
Das Unternehmen gehöre zu den größten Telekommunikationsgesellschaften der USA und biete seine Kommunikationsdienste weltweit an. In über 20 Ländern sei der Konzern durch Tochtergesellschaften vertreten. Neben den normalen Orts- und Ferngesprächen biete SBC unter anderem drahtlose Kommunikation, Paging, Internetzugang, Kabel- und Satellitenfernsehen sowie Sicherheitsdienste an. Darüber hinaus verkaufe SBC Telekommunikationszubehör und vermarkte Werbung in Telefonbüchern und Auskunftsdiensten. Das Angebot richte sich sowohl an Geschäfts- als auch an Privatkunden. Die Gesellschaft beschäftige derzeit circa 215.000 Mitarbeiter.
Der US-Telekommunikationskonzern habe im Schlussquartal 2001 einen geringeren Gewinn erwirtschaftet als im gleichen Vorjahreszeitraum. So sei der Nettogewinn nach Einmaleffekten von 1,3 Mrd. USD beziehungsweise 38 US-Cent je Aktie auf jetzt 1,2 Mrd. USD oder 37 US-Cent pro Aktie gesunken. Der operative Gewinn sei demgegenüber um 12% auf 0,64 USD je Aktie geklettert und habe damit 2 US-Cent über den Erwartungen gelegen. Der Umsatz sei um 1,2% auf 14 Mrd. USD gestiegen. Für 2002 gehe das Unternehmen von einem Umsatzwachstum von 1 bis 3% aus. Der Gewinn solle um 5 bis 7% wachsen.
Als Folge der schwächeren Nachfrage habe das Unternehmen den Abbau von "mehreren tausend Stellen" angekündigt und wolle unter anderem damit seine Ausgaben bis 2002 um 20% kürzen.
Mit der 61 Milliarden USD teuren Übernahme von AmeriTech sei SBC zu einem der größten lokalen Telefonanbieter in den USA avanciert.
SBC habe im Oktober 2000 seine Mobilfunkaktivitäten mit der Telefongesellschaft BellSouth unter dem Namen Cingular Wireless gebündelt. Aktuell erreiche das JV 21 Mio. Kunden und sei damit hinter Verizon Wireless der zweitgrößte US-Mobilfunkanbieter. Wenn sich das Börsenumfeld verbessere, dürfte ein Börsengang wahrscheinlich sein.
SBC sei eines der wenigen Unternehmen in den USA, welches in der Lage sei, seinen Kunden ein umfassendes Kommunikationsangebot, bestehend aus Orts- und Ferngesprächen, Mobilfunk und Internetzugang, anzubieten.
Die Verschuldung sei im Vergleich mit vielen anderen Telekommunikations-Unternehmen moderat und gebe daher keinen Anlass zur Sorge. Der Fokus der Gesellschaft liege auf den schnell wachsenden Bereichen wie den Serviceleistungen im Bereich Datenübertragung.
Die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes berge Chancen und Risiken zugleich. So könne SBC zwar in neue Bereiche vorrücken, das gleiche gelte aber auch für die Konkurrenz.
SBC operiere unter bekannten US-Markennamen, wie beispielsweise Southwestern Bell, AmeriTech, Pacific Bell, SBC Telecom und Nevada Bell. Die Hauptkonkurrenten seien AT&T, Verizon und WorldCom.
Ende 2001 habe SBC einen 3%igen Anteil des Internetportals Yahoo! übernommen. Der Konzern wolle durch diese Beteiligung die erst kürzlich eingegangene Kooperation mit Yahoo! im Breitbandbereich stärken.
Die Aktie des Telekommunikationskonzerns konnte trotz ordentlicher Ergebnisse und einer mittlerweile relativ moderaten Bewertung nicht am Aufwärtstrend der letzten Monate teilnehmen. Vor diesem Hintergrund und auch aus charttechnischer Sicht erscheint die Aktie interessant. So notiert die SBC-Aktie im Bereich des aktuellen Kursniveaus auf einer soliden Unterstützung und empfiehlt sich daher auch kurzfristig zum Kauf, so lautet die Einschätzung vom Researchteam der Stadtsparkasse Köln.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|