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Alitalia untergewichten


11.10.1999
Bayerische Landesbank

Die Aktien der Fluggesellschaft Alitalia (WKN 862892 ) unterzugewichten rät derzeit Dr. Ulrich Horstmann von der Bayerischen Landesbank.

Die Belastungsfaktoren der Alitalia seien der Kosovo-Krieg, von dem insbesondere der italienische Luftraum negativ betroffen gewesen wäre und der harte Wettbewerb im Nordatlantikgeschäft. Das Fluggerät der Airline sei veraltet. Der Preisdruck werde der substanzschwachen Alitalia, die vom Staat weitreichende Subventionen in Höhe von rd. 1 Mrd. ( die EU werde den Analysten zu Folge keine weiteren Staatshilfen mehr genehmigen) erhalten haben soll, schwerer zu schaffen machen als z.B. der Lufthansa.


Die verschlechterten Rahmenbedingungen, zu denen auch die stark steigenden Kerosinpreise zu zählen seien, hätten zu einem kräftigen Kurseinbruch in den letzten Monaten geführt, zumal der Treibstoff rd. 10-15% der operativen Kosten der Airline ausmache und damit einen wesentlichen Kostenblock darstelle. Der von der Bayerischen Landesbank erwartete weitere Anstieg der Kerosinpreise von gut 20% bis zum Jahresende dürfte angesichts der vielfältigen Preisunterbietungsmaßnahmen nicht auf die Flugtarife abgewälzt werden können.

Neben den bereits angesprochenen betriebswirtschaftlichen Problemen durch den „Preiskrieg“ sei die EU-Wettbewerbspolitik nach dem Wechsel der EU-Kommission noch unklar. Durch scharfe Auflagen könnten vermeintliche Allianzvorteile eventuell nicht realisiert werden.

Die KGV-Reihe für die Jahre 1997 bis 2001 sieht nach dem Analysten so aus: 18,6 ; 20,0 ; 56,2 ; 13,3 ; 11,0 . Mit KGVs in der Range von 11 bis 56 ergebe sich eine relativ hohe Bewertung. Damit werde nicht der hohen zyklischen Abhängigkeit des Transportsektors speziell in der hart umkämpften europäischen Luftfahrtbranche Rechnung getragen. Daher finde das DFCF-Verfahren vorrangig als Bewertungskriterium Anwendung. Der Unternehmenswert nach der DFCF-Methode für KLM betrage 1,7 EUR je Aktie. Der bereinigte Unternehmenswert betrage nach Berücksichtigung der unterschiedlichen Flugzeugabschreibungen 1,6 EUR je Aktie.




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