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Georg Fischer "hold"


17.07.2009
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Fabian Haecki, Analyst von Vontobel Research, stuft die Georg-Fischer-Aktie (ISIN CH0001752309 / WKN 851082) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit "hold" ein.

Georg Fischer habe einen riesigen Einbruch von Umsatz (-39%) und Auftragseingängen (-44%) gemeldet, der einen umfangreichen Betriebsverlust von CHF 122 Mio. und einen Nettoverlust von CHF 141 Mio. (nach Minderheitsanteilen) nach sich gezogen habe. Umsatz und Reingewinn hätten im Großen und Ganzen den Erwartungen entsprochen, aber das Ergebnis sei dennoch enttäuschend ausgefallen, da die Analysten im ersten Halbjahr 2009 von höheren Umstrukturierungskosten ausgegangen seien (tatsächlich: CHF 59 Mio. gegenüber der Vontobel-Schätzung von CHF 75 Mio.).

Vor dem Umstrukturierungsaufwand sei das EBIT auf CHF -63 Mio. gegenüber der Vontobel-Schätzung von CHF -35 Mio. gekommen. Die Auftragseingänge bei Automotive und AgieCharmilles seien deutlich hinter den Analystenprognosen zurückgeblieben.

Dem Unternehmen sei es gelungen, neue Darlehensbedingungen für einen Konsortialkredit auszuhandeln.


Piping (-15% nominaler Umsatz, -22% organisch) habe trotz des schwachen ersten Quartals (kalte Wintersaison) ein relativ gutes Ergebnis erzielt. Die EBIT-Marge vor Sonderausgaben habe 6% betragen und sich damit deutlich besser als die anderen Divisionen behauptet. Das Unternehmen erwarte für das zweite Halbjahr eine leichte Verbesserung. Automotive (-48% Umsatz) habe im ersten Halbjahr erheblich an Boden verloren. Die operative Performance habe jedoch ungefähr den Erwartungen entsprochen. Der Betriebsverlust von CHF 83 Mio. sei infolge niedrigerer Restrukturierungskosten besser ausgefallen als erwartet (VontE: CHF -95 Mio.). Laut dem Unternehmen sei - im Gegensatz zu den LKWs - bei den Personenwagen die Talsohle erreicht. Die Visibilität sei nach wie vor begrenzt.

AgieCharmilles (-46% Umsatz) habe die Analystenschätzungen bei weitem verfehlt. Die kleinste Division habe unter Ausklammerung der Restrukturierungskosten den größten operativen Verlust (CHF -46 Mio.) ausgewiesen. In Europa und Japan seien die Märkte praktisch zusammengebrochen (sowohl für neue Maschinen als auch im Servicegeschäft) und es sei nach wie vor keine Erholung in Sicht. Der Auftragseingang sei im ersten Halbjahr sogar um 58% geschrumpft (VontE: - 45%), was kein besseres zweites Halbjahr verheiße.

Die Ergebnisse seien erwartungsgemäß schwach gewesen. Insbesondere die Situation bei AgieCharmilles erscheine besorgniserregend, während Hoffnungsschimmer andeuten würden, dass sich die Lage in den Geschäftsbereichen Piping und Automotive im zweiten Halbjahr stabilisieren oder gar verbessern könnte. Für das Gesamtjahr rechne das Unternehmen mit um ein Drittel niedrigeren Umsätzen, was sich mit den Analysteneinschätzungen decke (-32%).

Auf der positiven Seite sei es Georg Fischer gelungen, seine Kreditauflagen neu auszuhandeln, was das Risiko einer Kapitalaufstockung verringere. Der Fremdkapitalanteil (-51%-Verschuldungsgrad) habe sich verschlechtert, sei aber noch immer in Ordnung. Man werde die Ergebnisschätzungen etwas senken und das Kursziel von CHF 205 überprüfen.

Die Analysten von Vontobel Research bewerten die Aktie von Georg Fischer mit dem Rating "hold". (Analyse vom 17.07.2009) (17.07.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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