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Georg Fischer günstige Bewertung


28.03.2002
Bank Hofmann

Die Analysten der Bank Hofmann empfehlen die Aktie der Georg Fischer AG (WKN 851082) Investoren, die auf einen Aufschwung in Europa setzen.

Das abgelaufene Geschäftsjahr habe für den Industriekonzern aus Schaffhausen zwei verschiedene Gesichter gehabt: Während im ersten Halbjahr hohe Auftragsbestände hätten abgearbeitet werden können, hätten sich die Ergebnisse im zweiten Halbjahr bedingt durch die konjunkturelle Abkühlung eingetrübt. Betroffen gewesen seien vor allem die Divisionen Fahrzeugtechnik und Fertigungstechnik (Agie Charmilles), die einen Rückgang im Betriebsergebnis von 56% beziehungsweise 47% zu verzeichnen hätten.

Durch ein konsequentes Kostenmanagement - speziell bei Agie Charmilles - habe ein noch stärkerer Ergebnisrückgang verhindert werden können. Der Konzerngewinn habe mit 65 Mio. Schweizer Franken 57% unter dem Vorjahresresultat gelegen. Der Umsatz sei jedoch bedingt durch Akquisitionen mit 3,8 Mrd. Schweizer Franken kaum rückläufig gewesen.

Was dem Konzern im letzten Jahr stark zu schaffen gemacht habe - die schwache Konjunktur - sollte in diesem Jahr zu seinen Gunsten sprechen. Die Division Fahrzeugtechnik verfüge nämlich über ein hervorragendes mittelfristiges Auftragsbuch. So seien für das laufende Jahr 100%, für 2003 bereits 98% und für 2004 93% der Kapazitäten ausgelastet.


Unsicherheiten bestünden lediglich darin, wie schnell die Stückzahlen von den Automobilkonzernen abgerufen würden. Normalisiere sich die Lage gegenüber 2001, dürfe wegen dem hohen Fixkostenanteil mit einer überproportionalen Ergebnisverbesserung gerechnet werden.

Dazu verfüge Georg Fischer mit Agie Charmilles über eine weitere konjunktursensitive Division: Der Produzent von Funkenerosions- und Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen positioniere sich als Systemanbieter für den Werkzeug- und Formenbau. Dieses Geschäft sei von der schwachen Industriekonjunktur in den USA und Europa vor allem nach dem 11. September überdurchschnittlich betroffen gewesen.

Die Analysten gingen jedoch davon aus, dass sich die Auftragslage im zweiten Halbjahr gestützt durch eine wirtschaftliche Erholung verbessern werde. Mittelfristig seien Trends wie die Verkürzung von Produktlebenszyklen oder die verstärkte Automatisierung im Werkzeug- und Formenbau ausschlaggebend für den Erfolg von Agie Charmilles. Durch die Akquisition von System 3R könnten nun integrierte Lösungen für eine vermehrt automatisierte Produktion angeboten werden.

Auf Basis des Kurs/Gewinn-Verhältnisses (KGV) für 2002 scheine die Aktie derzeit über dem langfristigen Bewertungsniveau zu liegen. Die Analysten würden sich jedoch in der gegenwärtigen Situation auf alternative Bewertungskennzahlen wie das Kurs/Umsatz-Verhältnis stützen. Momentan zahle der Anleger 0,3 x den für 2002 geschätzten Umsatz. Dies liege deutlich unter dem langjährigen Schnitt von 0,45. In einem besseren konjunkturellen Umfeld gingen die Analysten davon aus, dass Georg Fischer die Gewinnmargen wieder deutlich steigern könne und sich 2003 die Ertragssituation normalisieren werde. Dies ergäbe dann auch eine attraktive Bewertung auf Basis des KGV.

Die Analysten der Bank Hofmann empfehlen die Georg Fischer-Aktie Investoren, die sich in einem Titel engagieren möchten, der von einem Aufschwung in Europa besonders profitiert.




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