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BENE halten 29.06.2009
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Klaus Ofner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von BENE (ISIN AT00000BENE6 / WKN A0LCPZ) unverändert mit dem Rating "halten" ein.
Nachdem im ersten Quartal 2009/10 der Umsatz um 20% eingebrochen sei, hätten EBITDA und EBIT die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Minderheiten sei mit EUR -0,8 Mio. bereits in die Verlustzone gerutscht. Aufgrund einer deutlich höher als erwarteten Steuerlast sei der Nettogewinn mit EUR -1,9 Mio. deutlich unter der Erwartung der Analysten von EUR -0,9 Mio. zu liegen gekommen. Während im ersten Quartal der Umsatzrückgang im unteren Bereich der Vergleichswerte von Mitbewerbern zu liegen gekommen sei, würden die Analysten für das zweite Quartal eine weitere Beschleunigung der negativen Wachstumsraten erwarten.
Zwei der größten Mitbewerber hätten in ihren letzten Quartalberichten Umsatzrückgänge von 33% und 38% in den Segmenten, die das Europageschäft enthalten würden, vermelden müssen. Weiters werde mit Samas einer der größten Mitbewerber aktuell zerschlagen. Nüchtern die Fundamentaldaten betrachtend stelle sich somit das Risiko/Ertrags-Profil als unattraktiv dar. Andererseits müsse die Liquiditätssituation und die Bilanzstruktur als ein positives Faktum herausgestrichen werden.
Obwohl die Eigenkapitalquote durch die kürzlich platzierte Anleihe auf 33,5% gefallen sei, stelle dieser Wert noch immer einen der Spitzenwerte in der Industrie dar, und die EUR 40 Mio., die damit ins Unternehmen geholt worden seien, würden in erster Linie als Liquiditätspolster dienen und müssten nicht zur Finanzierung des Tagesgeschäfts eingesetzt werden. Sollte sich ein konjunktureller Boden abzeichnen, könnten diese Mittel auch für Akquisitionen verwendet werden. Für Marktanteilsgewinne spreche auch die bereits zu beobachtende natürliche Marktkonsolidierung in der Branche.
Zu den positiven Aspekten gehöre u. a. die Tatsache, dass BENE Trendsetter mit einer starken Marke und einer der führenden Anbieter in der Büromöbelindustrie sei. Er verfüge über einen starken Marktanteil (Nummer eins in Österreich, Nummer sechs in Europa, größter Marktanteil in MOE). BENE erziele Produktivitätsvorteile durch innovative Produktionsverfahren.
Negativ zu werten seien bei BENE die Zyklizität des Büromöbelmarkets, die Gefahr von verstärktem Preiswettbewerb durch Billiganbierter aus Osteuropa und Asien, die geringere Liquidität der Aktie aufgrund niedriger Marktkapitalisierung sowie die Tatsache, dass das Unternehmen auf einem stark fragmentierten Markt mit vielen kleineren Marktteilnehmern wirke.
Basierend auf verschiedenen Berwertungsmethoden erhöhen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihr Kursziel geringfügig auf EUR 1,45 von EUR 1,40 und bestätigen ihre "halten"-Empfehlung für die BENE-Aktie. Sie würden BENE als gut positioniert in einer Industrie sehen, die mit sich weiter abschwächenden Fundamentaldaten zu kämpfen habe. (Analyse vom 29.06.2009) (29.06.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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