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Philip Morris "overweight" 26.03.2002
Morgan Stanley Dean Witter
Die Wertpapieranalysten von Morgan Stanley Dean Witter geben der Aktie des US-amerikanischen Tabakkonzerns Philip Morris (WKN 851777) auch weiterhin das Rating "overweight".
Neben der Zigarettenindustrie sei der Philip Morris Konzern auch im Bereich Lebensmittel präsent. 83,9% der Anteile an Kraft befänden sich im Besitz von Philip Morris. Der Lebensmittelbereich hätte im letzten Quartal 2001 ein starkes Volumenwachstum und bedeutende Margenexpansion gezeigt. Für die Tabakindustrie würden die Investmentexperten von einer kontinuierlichen Verbesserung des politischen, juristischen und gesetzlichen Umfeldes ausgehen und daher damit rechnen, dass die Tabak Aktien sich zu Outperformern entwickeln könnten.
Eine Steigerung der Gewinne im laufenden Geschäftsjahr 2002 könnte auch von gesunkenen Betriebs- und Zinsausgaben, niedrigeren Steuerquoten, sowie Aktienrückkäufen ausgehen. Weitere Pluspunkte des Konzerns seien das erfahrene Management, die Infrastruktur, die Größe des Konzerns, die Effizienz des Vertriebes, der starke Cash Flow und die marktführende Stellung in verschiedenen Produktkategorien und geographischen Regionen.
Risikofaktoren für die Philip Morris Gruppe seien neben den immer noch bestehenden juristischen Risiken im Tabakbereich, die das Leistungsprofil der Aktie besonders kurz- und mittelfristig beeinflussen könnten, vor allem die verstärkte Konkurrenz durch kleinere Tabakunternehmen, die insbesondere auf dem wichtigen Markt in Deutschland mit einer attraktiven Preispolitik auftreten würden. Auch Wechselkursschwankungen und internationale Marktkonditionen könnten unvorhergesehene Auswirkungen auf Philip Morris haben.
Der Konzern verfüge in den Augen der Analysten weltweit über solide geschäftliche Fundamentaldaten. Des weiteren sei die Aktie attraktiv bewertet und könne den Anlegern eine Dividendenrendite von 4,5% bieten. Der Gewinn pro Aktie werde nach Einschätzung der Experten im laufenden Geschäftsjahr bei 4,85 USD liegen und könnte sich im Finanzjahr 2003 weiter auf 5,50 USD steigern. Das 12-Monats-Kursziel der Investmentbanker basiere auf der Annahme, dass die Aktie zu einem KGV von 12,5 gehandelt werden könnte. Dieses KGV entspreche dem Durchschnitt der letzten 5 bis 10 Jahre.
Unter allen Lebensmittel- und Tabakwerten, welche die Analysten regelmäßig covern, ist Philip Morris aufgrund der soliden Fundamentaldaten und dem zurückgehenden legalen Risikoprofil in den USA der erklärte Favorit. Aus diesem Grunde bewerten die Wertpapieranalysten von Morgan Stanley Dean Witter die Aktie von Philip Morris mit "overweight".
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