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Sepracor langfr. interessant 27.03.2002
Hornblower Fischer
Wie das Researchteam von Hornblower Fischer berichtet, bietet sich bei der Aktie von Sepracor (WKN 882759) eine günstige Einstiegsgelegenheit für langfristig orientierte Anleger.
Das 1984 gegründete US-Biotechunternehmen Sepracor gehöre mittlerweile zu den Blue Chips des Sektors. Die Gesellschaft habe sich vor allem auf die Optimierung von Blockbuster-Medikamenten gegen Atemwegs- und ZNS-Erkrankungen bzw. urologischen Indikationen spezialisiert. Dabei müsse man Sepracor aber eindeutig von Generikafirmen unterscheiden, die in Eigenregie kostengünstigere Kopien von Medikamenten herstellen würden, deren Patentschutz bereits abgelaufen sei. Sepracor hingegen versuche, zusammen mit den Originalherstellern deren bereits zugelassene Medikamente zu verbessern. Hauptziel sei es, Nebenwirkungen zu reduzieren und/oder die Indikationen auszuweiten.
Die Analysten würden denken, dass der heftige Kurseinbruch übertrieben sei und sähen das aktuelle Niveau als ideale Einstiegsgelegenheit für eine langfristige Anlage im Biotechsektor. Dafür spreche, dass Sepracor bereits erfolgreich vier "veredelte" Präparate auf den Markt gebracht habe. Zuletzt sei dies Xopenex gewesen, das zur Behandlung von Asthma bei Kindern eingesetzt werde. Xopenex basiere auf den Präparaten Ventolin (GlaxoSmithKline) bzw. Proventil (Schering-Plough).
Die Analysten würden glauben, dass die Optimierung von bereits zugelassenen Medikamenten entgegen der Meinung einiger Kritiker durchaus erfolgreich sein könne. Mit der prall gefüllten Produktpipeline von Sepracor (s.o.) biete sich genügend Nachschub und Fantasie. Sepracor verfüge mit u.a. Abbott Laboratories, Janssen Pharmaceutical (Tochter von Johnson & Johnson) und Aventis über starke Kooperationspartner.
Die Jahreszahlen würden mit einem Umsatzplus von 78,1% auf 152,1 Mio. US-Dollar eine deutlich steigende Tendenz zeigen, gleichzeitig seien die F&E-Ausgaben um 60 Mio. US-Dollar auf 231,28 Mio. US-Dollar angestiegen (+35,5%). Dabei habe alleine Xopenex einen Umsatzzuwachs von +120% auf 125,25 Mio. US-Dollar erzielt. Der Jahresverlust habe dabei 2,89 US-Dollar pro Aktie betragen, das seien 0,09 US-Dollar mehr pro Anteilsschein als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund weiter steigender F&E-Ausgaben und der aufgeschobenen Markteinführung von Soltara gingen die Analysten davon aus, dass sich der Verlust auch im laufenden Jahr weiter ausdehnen werde.
Sepracor besitze trotz der verzögerten Zulassung von Soltara eine starke und gut diversifizierte Produktpipeline, die in Zukunft noch für einige positive Überraschungen sorgen werde. Des weiteren verfüge das Unternehmen mit rund 900 Mio. US-Dollar über ein äußerst beruhigendes Finanzpolster, welches die Forschung und Entwicklung für die nächsten fünf Jahren sichern werde.
Den Analysten von Hornblower Fischer zufolge bietet die Sepracor-Aktie eine günstige Einstiegsgelegenheit für langfristige Anleger.
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