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Statoil Aktie der Woche 25.03.2002
Finanzwoche
Die Analysten vom Börsenbrief "Finanzwoche" empfehlen die Aktien von Statoil (WKN 675213) als "Aktie der Woche".
Statoil sei international der größte Rohölverkäufer und der wichtigste norwegische Wettbewerber auf dem Erdgasmarkt in Europa. Bislang sei die Gesellschaft dafür bekannt gewesen, in Phasen eines haussierenden Ölpreises gute Gewinne zu erzielen, dafür aber in Perioden eines tiefen Ölpreises schlechte Zahlen zu verbuchen.
Diese enorme Ölpreisempfindlichkeit zeige sich ebenfalls in der analytischen Bewertung von Statoil. Gerade aus dem Blickwinkel der Ertrags-Bewertungskennzahlen sei der Titel im Branchenvergleich zweifelsohne am preiswertesten. Das schlechte Abschneiden bei fallenden bzw. niedrigen Ölpreisen sei mit den hohen Kosten begründet worden. Hinzu komme eine sehr hohe Steuerquote von ungefähr 69%. Außerdem befänden sich immer noch etwa 80% des Aktienanteils im Besitz des norwegischen Staates.
Bei diesen kursbelastenden Faktoren sei inzwischen eine Besserung eingetreten. Somit erscheine Statoil aus zwei Aspekten interessant. So habe der Aktienmarkt einerseits erkennen können, dass Belastungsfaktoren aus der Vergangenheit entweder entfallen bzw. sich zum Positiven hin verschieben könnten. Dies dürfte einen Abbau der Risikoprämie bzw. der Unterbewertung im Branchenvergleich bewirken. Andererseits würde Statoil weiterhin von steigenden Ölpreisen profitieren. Hier würden fundamentale und markttechnische Argumente zumindest gegen einen raschen Einbruch des Ölpreises sprechen.
Insgesamt sehen die Wertpapierexperten vom Börsenbrief "Finanzwoche" in Statoil ein bewertungsmäßig interessanten Titel mit größtenteils eingepreisten Risiken, aber gleichzeitig guten Chancen bei einer Verbesserung der Rahmenbedingungen.
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