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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US0311621009 867900 -   $ -   $
 
 
 

Amgen halten


06.05.2009
Raiffeisen Centrobank

Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Amgen (ISIN US0311621009 / WKN 867900) von "kaufen" auf "halten" herab.

Der Umsatz sei im ersten Quartal 2009 um acht Prozent (währungsbereinigt minus sieben Prozent) im Vergleich zum Vorjahresquartal auf USD 3,31 Mrd. gefallen und habe damit unter den Konsensuserwartungen von USD 3,62 Mrd. gelegen. Dabei seien, neben der traditionellen saisonalen Schwäche des ersten Quartals, besonders Einbußen aufgrund eines Lagerabbaus einiger Pharmagroßhändler ausschlaggebend.

Fast alle Produkte hätten im abgelaufenen Quartal schlechter als erwartete Absatzzahlen verzeichnet. Einige Schlüsselprodukte wie Aranesp (-28%) und Embrel (-20%) seien besonders stark betroffen gewesen. Der Gewinn je Aktie habe mit USD 1,08 um 3,6% unter dem Wert des Vorjahresquartals gelegen (Konsensus: USD 1,14).


Amgen senke die Prognose für das Gesamtjahr 2009. Der erwartete Umsatz sei von zuvor USD 14,8 Mrd. bis USD 15,2 Mrd. auf USD 14,4 Mrd. bis USD 14,8 Mrd. (Konsensus: USD 14,9 Mrd.) zurückgenommen worden. Der Gewinn je Aktie liege zwischen USD 4,55 bis USD 4,75 (Konsensus: USD 4,6).

Das Medikament Vectibix (Darmkrebs) habe im ersten Quartal, dank der erfolgreichen Markteinführung in Europa, die Erwartungen übertreffen können. Die Pipeline sei äußerst vielversprechend. Amgen setze vor allem auf das Medikament Denosumab. Im zweiten Halbjahr 2009 würden dafür die Ergebnisse der Studien zur Behandlung von Osteoporose (Umsatzpotenzial USD 2 Mrd.) und zur Krebsbehandlung (Umsatzpotenzial USD 3 Mrd.) erwartet. Bei positiven Resultaten werde mit einer Markteinführung im Jahr 2010 gerechnet.

Der Biotechnologiekonzern Amgen habe mit schwachen, unter den Erwartungen liegenden, Quartalszahlen enttäuscht und habe in der Folge den Ausblick für das Gesamtjahr gesenkt. Kurzfristig würden die Analysten aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der Unsicherheit am Markt noch mit einer volatilen Kursbewegung rechnen. Langfristig stelle sich die Frage ob die neuen Produkte die hohen Erwartungen erfüllen würden und den Umsatzrückgang bestehender Medikamente ausgleichen könnten.

Daher wollen die Analysten der Raiffeisen Centrobank die nächsten Quartalsergebnisse abwarten und ändern ihre Einschätzung für die Amgen-Aktie von "kaufen" auf "halten". (Analyse vom 06.05.2009) (06.05.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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