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Premier Farnell akkumulieren


20.03.2002
Commerzbank

Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien von Premier Farnell (WKN 863981) von "halten" auf "akkumulieren" hoch. Den fairen Wert je Aktie sehe man bei 370 GBP.

Das Management habe bestätigt, dass sich der Tagesumsatz in den USA erhole. Die US-Aktivitäten, selbst wenn eine wesentliche Erholung am US-Elektronikmarkt ausbleibe, sowie die europäischen Aktivitäten dürften bis zum 3. Quartal wieder im Wachstumsbereich gegenüber Vorjahr sein. Der überraschend festgestellte Trend sei eine Beschleunigung des Tagesumsatzes in Europa gewesen. Bei der Commerzbank sei man davon ausgegangen, dass die europäischen Märkte noch mindestens ein weiteres Quartal lang sequentiellem Druck ausgesetzt seien. Dies erhöhe die Aussichten, dass sowohl die US- als auch die europäischen Aktivitäten ab dem 3. Quartal ein Wachstum gegenüber Vorjahr ausweisen würden.

Die Bedenken hinsichtlich einer potentiellen Dividendenkürzung seien übertrieben gewesen. Premier Farnell habe eine beeindruckende Cashperformance aus im vierten Quartal ausgewiesen (die sich sowohl auf Margenstabilität als auch auf Betriebskapital-Management zurückführen lasse), die sich im Geschäftsjahr 2002 fortsetzen dürfe. Vorausgesetzt, dass sich der Gewinn des Konzerns im 2. Halbjahr erhole, erscheine die Dividende momentan gesichert (feste Deckung: EBITA/St. plus Pre-cash-Outflow dürfe sich in diesem Jahr wieder auf über 3x belaufen).

Angesichts der besseren Aussichten, der besseren Cash-Performance und der Aussicht, dass die Dividende aufrechtgehalten werde, scheine sich eine positivere Empfehlung rechtfertigen zu lassen. Premier Farnell scheine so positioniert zu sein, dass es von einer Beschleunigung des Momentums profitieren dürfe. Es gebe zwar noch einige ungeklärte Faktoren (das Management bestätige, dass es immer noch vergebens versuche, einen Deal mit der Mandel-Familie bezüglich der Wandelanleihe abzuschließen; und aufgrund der Eröffnung des neuen Lagerhauses in Lüttich könne es möglicherweise zu Störungen kommen). Diese Faktoren würden jedoch durch weitere Anzeichen einer US-Erholung an Gewicht verlieren, so die Wertpapierexperten von der Commerzbank.


Newarks Tagesumsatz im vierten Quartal habe sich auf 1,75 Mio. USD belaufen und sei gegenüber dem 3. Quartal nur leicht zurück gegangen. Bis Ende Januar erhöhte sich der Satz auf 1,8 Mio. Euro. Auch wenn die "Erholung" bislang nicht eingetreten sei, sei das Management eindeutig der Ansicht, dass das Schlimmste überstanden sei. Es seien keine weiteren Kostensenkungsprogramme geplant. Selbst ohne starke Volumenerholung am US-Elektronikmarkt in diesem Jahr dürfe Newark ab dem 3. Quartal ein Wachstum gegenüber Vorjahr ausweisen (zur Zeit lasse der Tagesumsatz bereits auf eine flache Performance schließen.) Das lasse einiges für die operative Marge erhoffen. Das Newark-Personal sei in den vergangenen 12 Monaten 2% abgebaut worden, wobei die letzten Entlassungen (ca. 15%) im 4. Quartal vorgenommen worden seien. Ein Volumenanstieg werde sich folglich mit einer "schlankeren" Kostenbasis überlappen (in den vergangenen 12 Monaten habe es keinen Bruttomargendruck gegeben).

Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr sei nach wie vor unter Druck (–12% im 4. Quartal), die sequentiellen Trends seien jedoch ermutigend. Der Umsatz im vierten Quartal habe sich gegenüber dem 3. Quartal um 2,9% bei einem Tagesumsatz von insgesamt 790.000 GBP gesteigert. Der Tagesumsatz habe sich im Januar auf über 800.000 GBP gesteigert. Dies lasse auf ein ähnliches Muster für das Geschäftsjahr 2002 wie in den USA schließen: ein schwieriges 1. Halbjahr vor einer bedeutenden Erholung im 2. Halbjahr. Auf Basis der aktuellen Tagesumsatztrends würden die Schlüsselversandaktivitäten in den USA und Europa ab dem 3. Quartal durchaus ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr ausweisen können.

Der Bereich der Industrieproduktion werde oft übersehen, obwohl er 18% des Konzernhandelsgewinns ausmache. Ein wenig inspirierendes Vorjahr (Umsatzrückgang um 27%; Gewinnrückgang um 5%) dürfe sich im Geschäftsjahr 2002 stetig verbessern. Akron Brass und Kent (über 80% des laufenden Umsatzes) würden in einer relativ guten Verfassung zu sein scheinen, der Auftragseingang erhöhe sich gegenüber Vorjahr und dürfte die fortlaufenden Schwächen bei TPc ausgleichen (das auf Automobil/Stahl ausgerichtet sei).

Bei der Commerzbank werde man die Prognosen überprüfen, nachdem man mit dem Management gesprochen habe. Es könne durchaus zu nominellen Downgrades der 2002-Prognosen kommen. Diese dürften jedoch nicht erheblich ausfallen, so der Kommentar bei der Commerzbank. Der Schlüsselfaktor sei eine besser als erwartete Prognose für das zweite Halbjahr, da die Mehrheit der Schlüsselmärkte des Konzerns merkliche Anzeichen einer Erholung aufweisen würden.

Vor diesem Hintergrund wird bei der Commerzbank der Premier Farnell-Aktie mit "akkumulieren" ein höheres Rating verliehen.




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