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SGS Downgrade 20.03.2002
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der SGS (WKN 870264) von "kaufen" auf "halten" herunter. Den fairen Wert je Anteilsschein sehe man bei 320 CHF.
SGS werde am Freitag, den 22. März die Gesamtjahres-Ergebnisse vorlegen. Nach der Gewinnwarnung im Oktober habe das Unternehmen Nettogewinne von 80 Mio. bis 100 Mio. CHF für das gesamte Jahr erwartet. Die Spanne dieser Prognosen (nur zwei Monate vor Jahresende) verdeutliche die fehlende Transparenz bei den Zahlen. Der Hauptgrund für diese Unsicherheit sei der Bereich Global Trade Solutions (GTS), wo wieder weitere Rückstellungen benötigt worden seien. Dies sei auch der Bereich, der für die größten Schwankungen bei den Ergebnissen sorgen werde.
Die Aktien erzielten phänomenale Kursgewinne, und würden mit einem 2003e KRV von 22,5x gehandelt (EV/EBITDA 7,5x). Nachdem sich der Kurs seit Oktober verdoppelt habe, sei man bei der Commerzbank der Meinung, dass diese Entwicklung nun zu Ende gehen werde. Der gegenwärtige Kurs deute auf einen 2003e KRV von 18x für die Kernbereiche hin (ohne GTS), dies ergebe einen Aufschlag von 25% gegenüber dem Schweizer Markt und 0,9x Umsatz für eine Marge von 7% – ein Verhältnis, das mit dem Rest des Sektors übereinstimme.
Sergio Marchionne, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Lonza, sei in der Nachfolge von Antony Czura am 1. Februar Vorstandsvorsitzender geworden. Sein Auftreten während der Präsentation werde wichtig sein. Die neue Unternehmensleitung müsse nun nach Abgängen, Restrukturierung und Klärung von Auseinandersetzungen zwischen Aktionären der vergangenen drei Jahre eine glaubwürdige Strategie vorlegen.
Vor diesem Hintergrund wird bei der Commerzbank der SGS-Aktie mit "halten" ein niedrigeres Rating verliehen.
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