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OMV kaufen 03.04.2009
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Günther Artner, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) unverändert mit "kaufen" ein.
Die Analysten hätten Anfang dieser Woche eine neue Sektorstudie zum CEE Öl- und Gassektor publiziert. Unter den analysierten Unternehmen bleibe OMV trotz der angekündigten niedrigeren Produktionsziele und des niedrigeren Kursziels (EUR 39 je Aktie) der Top Pick im Sektor mit einer klaren Kaufempfehlung. Vor allem angesichts des für die kommenden Monate prognostizierten Anstiegs des Ölpreises erscheine das starke Engagement des Unternehmens im Upstream-Segment (Erdölförderung) als Vorteil.
Zusätzlich habe die OMV Anfang der Woche mit dem Verkauf ihres 21,2%-Anteils an der ungarischen MOL einen Erlös von EUR 1,4 Mrd. erzielen können. Der Verkaufspreis pro Aktie habe bei rund dem Doppelten des zuletzt an der Börse gezahlten Preis pro MOL-Aktie gelegen, weshalb die Transaktion für die Analysten klar positiv einzustufen sei. Weiters habe OMV die Emission einer Unternehmensanleihe im Volumen von EUR 750 Mio. bekannt gegeben.
Die Rohölpreise sollten bis Jahresende allmählich auf über USD 65/Fass anziehen. Nach dem dramatischen und hartnäckigen Preisverfall im 2. Halbjahr 2008 habe sich der Rohölpreis im Bereich von USD 40 bis 47/Fass stabilisieren können. Derzeit sei das Preisniveau vor allem wegen des globalen Wirtschaftsabschwungs und der damit einhergehenden schwachen Nachfrage unter Druck. Gegenüber 2008 solle der Ölverbrauch 2009 um 1,6 Mio. Fass pro Tag zurückgehen. Deshalb würden die Analysten zur Stützung der Ölpreise eine weitere Rücknahme der Produktionskapazitäten durch die OPEC erwarten, solange Öl unter einem Fasspreis von USD 75 gehandelt werde. Bis Mitte 2009 sollten die Überschüsse auf dem Weltmarkt jedoch weitgehend abgebaut sein. Langfristig würden die Analysten bei ihrer Preisprognose von USD 80/Fass bleiben.
Angesichts der derzeit negativen Marktstimmung notiere der CEE Öl- und Gassektor am KGV, EV/EBITDA und EV/Umsatz gemessen nicht nur unter dem Niveau der westeuropäischen Vergleichsunternehmen, sondern auch deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 10 (auf Basis KGV). CEE-Aktien würden nach Ansicht von vielen Investoren derzeit als hochriskant gelten und die Aktienkurse seien zusätzlich durch den allgemeinen Abverkauf auf den Finanzmärkten unter Druck geraten.
Aufgrund der ausgezeichneten Liquiditätssituation, des Geschäftsfokus auf Exploration und der überaus attraktiven Bewertung der OMV-Aktie bleiben die Analysten der Erste Bank - wie erwähnt - bei ihrer Kaufempfehlung. (Analyse vom 03.04.2009) (03.04.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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